GPA-Proyer fordert Vertretung von ArbeitnehmerInneninteressen in Gremien der Forschungspolitik

"Jobmotor Forschung" hat in Wiener Neustadt Station gemacht

Wien (GPA/ÖGB) - "Forschungspolitik ist für die nachhaltige Sicherung des Wirtschaftsstandortes und von hochwertigen Arbeitsplätzen von essentieller Bedeutung. Daher müssen auch die freiwilligen und gesetzlichen Interessenvertretungen der ArbeitnehmerInnen, sprich ÖGB und AK, in allen Entscheidungsgremien der österreichischen Forschungspolitik vertreten sein", fordert der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA, Karl Proyer, anlässlich der gestern an der FH Wiener Neustadt stattgefundenen Diskussionsveranstaltung 'Jobmotor Forschung'.++++

"Mittelbetriebe sind die besten Umsetzer von Forschungsgeldern. Jeder in sie investierte Euro wirkt sich positiv auf die Arbeitsplätze in diesem Bereich aus. Über 90 % der österreichischen Wirtschaft sind klein- und mittelbetrieblich strukturiert. Da ist es eine legitime Forderung, dass diese Unternehmen im selben Ausmaß an den vorhandenen Geldern beteiligt werden wie Großbetriebe", so Proyer.

Unter dem Titel 'Jobmotor Forschung' hat die Gewerkschaft der Privatangestellten BetriebsrätInnen aus kleinen und mittleren Unternehmen sowie Fach- und Führungskräfte aus Niederösterreich und dem Burgenland zu einer Konferenz in die Fachhochschule Wiener Neustadt geladen. Neben Karl Proyer diskutierten Dr.in Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungs-gesellschaft (FFG) und Dr.in Gabriele Zuna-Kratky, Mitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT), über Österreichs Forschungspolitik zum Thema 'Forschung schafft Arbeit'.

Dass Forschungsförderung in kleinen Unternehmen das Potential hat, Arbeitplätze zu schaffen, demonstrierten DI Johann Birschitzky, Geschäftsführer eines niederösterreichischen Saatzuchtunternehmens, gemeinsam mit seinem Betriebsratsvorsitzenden Ing. Georg Pfaffinger. Absolventinnen der Wiener Universität für Bodenkultur konnten durch ein vom FFG gefördertes Projekt in diesem Unternehmen neu angestellt und langfristig integriert werden.

'Jobmotor Forschung' ist ein gemeinsames Projekt von ÖGB, GPA und innovatives-österreich.at.

Die nächsten Konferenztermine:

08. Mai 2006, Innsbruck
30. Mai 2006, Linz
12. Juni 2006 , Graz
28. Juni, Wien

Informationen über die betrieblichen Beispiele sowie die Namen der RednerInnen finden sich auf www.gpa.at/jobmotor

Ein detailliertes Terminaviso erfolgt noch unmittelbar vor den Konferenzen.

ÖGB, 27. April 2006
Nr. 290

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