Strache: Heroinabgabe für Süchtige kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Forderung von Staatsanwalt Walter Geyer ist Kapitulation vor der internationalen Drogenmafia!

Wien (fpd) - Als völlig skurril und absurd bezeichnete heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, den Vorstoß von Staatsanwalt Walter Geyer, wonach in Zukunft Heroin und Kokain von staatlichen Stellen an die Süchtigen abgegeben werden soll. Anstatt sich Gedanken über die Eindämmung der Drogensucht zu machen, kapituliere Geyer vor der internationalen Drogenmafia. Dies sei für einen Staatsanwalt zumindest bedenklich, so Strache.

Die Freiheitlichen fordern seit Jahren, daß mit dem Schmusekurs gegenüber der organisierten Kriminalität endlich Schluß gemacht werde. Der Drogenhandel finde in Wien seit Jahren immer unverschämter auf offener Straße statt, die politisch Verantwortlichen sehen weg, die Polizei ist machtlos. Die orangene Justizministerin beschäftige sich zwar medienwirksam mit homosexuellen Lebensgemeinschaften, die Problematik der Drogenkriminalität dürfte sich jedoch noch nicht bis zu ihr ins Ministerium durchgesprochen haben, so Strache.

Ziel einer zukunftsorientierten Drogenpolitik muß die nachhaltige Zerschlagung und repressive Verfolgung der illegalen Drogen sowie der Szene sein. Die werde auf der einen Seite mit der dringend notwendigen Aufstockung von Therapieplätzen und andererseits auch der Schaffung von gesetzlichen Möglichkeiten zur Zwangstherapie zu schaffen sein. Auch in der Frage der exekutiven Repressionsmaßnahmen sei es dringend notwendig die Dealerszene durch neue Bekämpfungsmodelle unter Druck zu setzen. So sei z.B. der agent provocateur ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Ameisenhandels, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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