Greenpeaceprotest gegen Tempo 160 vor Bundeskanzleramt

Greenpeace: Bundeskanzler Schüssel muss Gorbach einbremsen

Wien (OTS) - Greenpeace-Aktivisten protestierten heute morgen vor dem Bundeskanzleramt anlässlich des letzten Ministerrates vor der geplanten Inbetriebnahme der Tempo 160 Teststrecke am 2. Mai. "Das ist die letzte Gelegenheit für Bundeskanzler Schüssel, seinen rasenden Verkehrsminister zur Vernunft zu bringen und die Rennstrecke in Kärnten zu verhindern" appelliert Greenpeace Verkehrsexperte Mayer.

Tempo 160 bringt bis zu 50% mehr an Abgasen, höhere Feinstaub- und Lärmbelastungen und auch einen deutlichen Anstieg des Unfallrisikos. Dies belegen Studien des Kuratoriums für Verkehrssicherheit und der VCÖ.

Greenpeace macht Regierungschef Schüssel und Verkehrsminister Gorbach persönlich für die Gefährdung der Sicherheit und die zusätzliche Umweltbelastung auf der Tempo 160 Strecke verantwortlich. "Wenn der deklarierte Greenpeaceförderer Verkehrsminister Gorbach sein Umweltengagement wirklich ernst nimmt, sollte er seine Rennstrecke absagen" so Mayer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Erwin Mayer, Verkehrsexperte Greenpeace
Tel.: 01-5454580-48 od. 0664-2700441

Mag. Britta Schwarz, Pressesprecherin Greenpeace
Tel.: 01-5454580-29 od. 0664-6126721

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