Blutzuckermessgeräte: Nur nicht fremdgehen

"Konsument"-Test zeigt: Alle Modelle messen präzise.

Wien (OTS) - 300.000 Menschen sind hier zu Lande an Diabetes erkrankt. Experten gehen aber davon aus, dass doppelt so viele Österreicher davon betroffen sind. Wer an Diabetes leidet und von Insulin abhängig ist, kommt nicht darum herum, mehrmals am Tag seinen Blutzuckerspiegel zu messen, um schlimme Folgen durch Über- bzw. Unterzuckerung zu verhindern. Die dafür benötigten Blutzuckermessgeräte sind allesamt äußerst präzise. Ob ein Modell besser oder schlechter geeignet ist, hängt sehr stark vom Benutzer und seinen Anforderungen ab. Das ist das Ergebnis des Verbrauchermagazins "Konsument", das in seiner aktuellen Mai-Ausgabe die Testergebnisse von zehn Blutzuckermessgeräten präsentiert.

Wer etwa keine ruhige Hand und Mühe mit der Handhabung der kleinen Teststreifen hat, ist mit dem "Accu-Chek Compact Plus" von Roche oder dem "Ascensia Confirm" von Bayer gut bedient. Wer viel unterwegs ist und wenig Zeit zum Messen hat, ist mit dem "OneTouch Ultra" von LifeScan oder dem "TrueTrack SmartSystem" von Wellion gut beraten. Die präzisesten Messergebnisse liefert der "FreeStyle Mini" von Abbott. "Insulin-Neueinsteiger sollten sich daher vor dem Kauf genau überlegen, welche Geräte für sie ideal sind", sagt "Konsument"-Gesundheitsexperte Michael Wasicky und empfiehlt, die Modelle selbst einmal auszuprobieren. Möglichkeiten dazu bieten etwa Selbsthilfegruppen.

Wer mehrere Geräte zuhause hat, sollte immer mit demselben messen, da die Resultate zwischen den einzelnen Modellen schwanken können. Deutliche Unterschiede bei den Messergebnissen treten auch bei den zwei verschiedenen Arten von Messgeräten, den Plasma- und den Vollblutgeräten, auf. Insulinabhängige Diabetiker sollten sich daher vergewissern, welchen Gerätetyp sie verwenden. In der Handhabung besteht für den Nutzer jedoch kein Unterschied.

Beim Messvorgang sind einige wichtige Grundregeln zu beachten, wie etwa die richtige Codierung des Gerätes und dass die Teststreifen nicht über das angegebene Haltbarkeitsdatum hinaus verwendet werden. Vor der Blutentnahme rät Wasicky, die Hände mit warmen Wasser und Seife zu waschen und sich gut abzutrocknen, um Verfälschungen des Messwertes zu vermeiden.

Noch mehr nützliche Tipps rund ums Messen sowie ausführliche Informationen über Vor- und Nachteile der getesteten Geräte erhalten Leser in der Mai-Ausgabe von "Konsument" und online auf www.konsument.at.

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Testmagazin "Konsument"
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Sabine Burghart
Tel.: 01/588 77 - 256

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