RSO Wien im Mai: konzertante Oper "Ariane et Barbe-Bleu" live in Ö1

Wien (OTS) - Im Mai führt das RSO Wien Paul Ducas Oper "Ariane et Barbe-Bleu" und Benjamin Brittens "War Requiem" im Wiener Konzerthaus auf. Neben einer "Klassischen Verführung" und dem Diplomkonzert der Dirigentenklasse der Konservatorium Wien Privatuniversität im RadioKulturhaus gastiert das Radio-Symphonieorchester Wien zudem im Musikverein mit Werken von Schostakowitsch, Mozart, Chopin und Lutoslawski.

"Ariane et Barbe-Bleu", die Herzog Blaubart-Legende, in literarische Form gegossen von Maurice Maeterlinck, vertont von Paul Ducas, wird als konzertante Oper am 5. Mai im Wiener Konzerthaus aufgeführt. Ö1 überträgt live ab 19.00 Uhr. Das relativ unbekannte Werk ist prominent besetzt: U.a. wirken Deborah Polaski, Jane Henschel, Kwangchul Youn, Ileana Tonca und der Slowakische Philharmonische Chor mit, am Pult des RSO Wien: Chefdirigent Bertrand de Billy.

In der "Klassischen Verführung" geht es diesmal um Dimitri Schostakowitschs 1. Symphonie - dargeboten vom RSO Wien unter Chefdirigent Bertrand de Billy, Moderator ist Wilhelm Sinkovicz. Die "Klassische Verführung" am 9. Mai im RadioKulturhaus beginnt um 19.30 Uhr. In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt.

Schostakowitschs 1. Symphonie steht auch auf dem Programm eines RSO-Konzertes im Rahmen der Wiener Festwochen am 12. Mai ab 19.30 Uhr im Wiener Musikverein. Weiters sind an diesem Abend auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Frederic Chopin und Witold Lutoslawski zu hören. Dirigent ist Bertrand de Billy, am Klavier: Gergely Bogányi. Ö1 überträgt das Konzert live.

Benjamin Brittens "War Requiem" wurde am 30. Mai 1962 in der neugebauten Kathedrale von Coventry uraufgeführt, deren Vorgängerbau bei der Bombardierung der Stadt Coventry im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Die oratoriumsartig angelegte Komposition für drei Solisten, Chor und Orchester verbindet lateinische Requiemtexte mit englischsprachigen Gedichten von Wilfred Owen. Das "War Requiem" ist in weiten Teilen ein Werk der stillen Trauer und des Andenkens der Kriegstoten und gilt als eines der Hauptwerke Brittens. Die Aufführung im Wiener Konzerthaus am 20. Mai (Beginn:
19.30 Uhr) wird von Simone Young dirigiert, neben den Wiener Sängerknaben und der Wiener Singakademie sind als Solisten Ricarda Merbeth, John Mark Ainsley und Bo Skovhus zu hören. Ö1 sendet den Konzertmitschnitt am 28. Mai ab 19.30 Uhr.

Am 31. Mai findet im RadioKulturhaus (Beginn: 19.30 Uhr) das Diplomkonzert der Dirigentenklasse der Konservatorium Wien Privatuniversität statt. Am Pult des RSO Wien stehen Martin Fuchsberger und Ewald Donhoffer, zu hören sind Robert Schumanns Symphonie Nr. 4 und Jean Sibelius’ Symphonie Nr. 5. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter:
http://rso-wien.ORF.at (ih)

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