Schicker: Politik darf sich aus Architektur nicht verabschieden

Wien (OTS) - "Die Politik darf sich aus der Architektur nicht verabschieden" sagte Wiens Planungsstadtrat Rudi Schicker gestern, Mittwoch, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Europas beste Bauten", die bis 9. Juni im Wiener Ringturm zu sehen ist.

Schicker zeigte sich erfreut darüber, dass beim heurigen Mies-van-der-Rohe-Preis - wie auch bereits in den vergangen Jahren -österreichische ArchitektInnen überdurchschnittlich vertreten sind. Als Beispiel dafür, dass hervorragende Architektur auch zügig umgesetzt werden kann, wenn Investoren, Architekten und Politik zusammenarbeiten, nannte Schicker das in seiner ersten Amtszeit geplante und errichtete T-mobile-Gebäude in Wien-St.Marx.
Schicker wörtlich: "Als Architekt Domenig mit seinem Plan zu mir kam, wartete er wohl drauf, dass ich ihm antworten würde, das sei so nicht machbar. Ich erinnere mich an seine Verblüffung, als ich ihm sagte:
Das bauen wir so!" Besonders erfreulich für ihn als verantwortlichen Planungsstadtrat sei nun natürlich, dass diese Gebäude zur Creme de la Creme in Europa zählt.

"Politik darf sich also aus der Architektur nicht verabschieden. Wir wollen und werden in Wien auch weiterhin auf hochkarätige Architektur setzen. Wir haben damit am Donaukanal und an der Donau bereits erste Zeichen gesetzt, mit Jean Nouvels Planung für die UNIQA im Stadtzentrum und Dominique Perraults Hochhausprojekt in der Donau City geht es weiter. " schloss Schicker.

Die Ausstellung im Wiener Ringturm ist ab sofort bis zum 9. Juni zu sehen.

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