Präsentation erfolgreicher Wiener Projekte in der UNO-City

UN-Kommissionstagung als Rahmen für internationalen "Crime Prevention"-Workshop in Kooperation zwischen UNODC und Wien

Wien (OTS) - In bewährter guter Zusammenarbeit zwischen UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) und der Stadt Wien bot die 15. Sitzung der UN-Kommsission CCPCJ (Crime Prevention and Criminal Justice) den Rahmen, um am 26. April den Workshop "From Global to Local Urban Crime Prevention - Lessions Learnt from Around the World" in der Wiener UNO-City abzuhalten. Die UN-Kommission CCPCJ bietet den Mitgliedstaaten eben ein internationales Austauschforum für Information und Strategien im Kampf gegen Verbrechen und formuliert in Folge auch Empfehlungen zur Kontrolle von Kriminalität. Neben drei Projekten aus gänzlich unterschiedlichen Bereichen der Wiener Stadtverwaltung wurden auf diesem internationalen Austauschforum auch Projekte aus El Salvador, Chicago, Montreal, Quebec sowie einer kleinen polnischen Stadt präsentiert.

Qualität der Sicherheit in Wien positioniert die Stadt im Wettbewerb der Städte

Grosses Interesse seitens des internationalen Teilnehmerkreises konnte die Vorstellung des 24-Stunden Frauennotrufes, einer Anlaufstelle für Frauen und Mädchen, die von sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt betroffen sind, gewinnen. Das Wiener Frauenbüro wies auch auf den langen, jedoch schließlich erfolgreichen Weg zum Gesetzesentwurf gegen Stalking hin, ein Projekt, dessen Ursprung und Koordinierung im Wiener Frauennotruf angesiedelt war. Aus dem Bereich der Wiener Stadplanung wurde insbesondere betont, wie wichtig partizipative Prozeße für die Vertrauensbildung in lokale Stadtverwaltungen und damit für das subjektive Gefühl der Sicherheit der Betroffenen sein können.
Der Drogenbeauftragte der Stadt Wien stellte das Projekt "Help U" -für ein konfliktfreies Miteinander am Karlsplatz vor und wies vor allem auf den kommunikativen und mediativen Umgang mit Problemen auf derartigen städtischen hot spots, wie Bahnhöfe, U-Bahnstationen und deren Umgebung als Anziehungspunkt für Randgruppen, hin.

Filmschauspielerin Julia Ormond nimmt am Workshop teil

In ihrer Rolle als UNODC Goodwill Ambassador engagiert sich Julia Ormond vor allem gegen Menschenhandel. Die aus Filmen wie "Sabrina" und "Frl. Smilla's Gespür für Schnee" bekannte Schauspielerin ist auch für ihre Beteiligung an non-profit Filmprojekten, die der Unterstützung von Flüchtlingen und Opfern von Menschenhandel dienen, anerkannt. Die Zusammenarbeit mit UNODC im Kampf gegen Menschenhandel führte Julia Ormond nun nach Wien. In Gesprächen mit Mitarbeiterinnen der Wiener Frauenabteilung konnte sie sich davon überzeugen, dass der 24-Stunden Frauennotruf auch von human trafficking Opfern als Anlaufstelle genutzt wird.

Best Practices der Stadt Wien in der UNO-City

Während des Dauer der einwöchigen UN-Kommissionssitzung werden in der Wiener UNO-City weitere erfolgreiche Projekte der Stadt Wien, die zur Sicherheit und Verbrechensprävention beitragen, in einer Best Practices Ausstellung vorgestellt.

o http://www.wien.gv.at/ma57/notruf.htm o http://www.fsw.at/Sucht/HelpU.htm

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