Unabhängige GewerkschafterInnen: "Wird Interregnum im ÖGB Dauerzustand?"

Bereits hunderte Unterschriften für UG-Initiative "Gewerkschaftsdemokratie jetzt"

Wien (OTS) - "Das Interregnum scheint im ÖGB ein Dauerzustand zu werden: wir haben einen interimistischen ÖGB-Präsidenten, einen interimistischen ÖGB-Finanzreferenten, die FSG einen interimistischen Vorsitzenden," so Markus Koza, Vertreter der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB Bundesvorstand zur derzeitigen Situation im ÖGB. "Dieses Dauerinterregnum im ÖGB hat sich die FSG allerdings selbst eingebrockt. Sie hätte diese Zustände beenden können. Sie war es allerdings, die den außerordentlichen ÖGB-Bundeskongress abgesagt hat, weil sie sich der Diskussion mit der Basis nicht stellen wollte. Jetzt bereut sie wohl diesen Beschluss."

Dass es im Jänner 2007 nun doch einen außerordentlichen ÖGB-Bundeskongress geben soll, kommentiert Koza so: "Die FSG braucht einen neuen Vorsitzenden, der scheinbar derzeit statutarisch nicht verfügbar ist, weil Beck bereits klar gestellt hat, für eine längere Periode nicht zur Verfügung zu stehen. Also wird nun doch ein Bundeskongress einberufen, damit die FSG ihren neuen Vorsitzenden wählen kann. Wenns um die FSG geht, ist scheinbar keine Zeit, bis zum ordentlichen Bundeskongress im Herbst 2007 zu warten. Herrscht eine Fürhungskrise in der FSG, ist ein außerordentlicher ÖGB-Kongress plötzlich möglich. Ein schlechter Witz."

Umso mehr freut Koza, dass die UG-Initiative "Gewerkschaftsdemokratie JETZT!" auf regen Zuspruch stößt. Auf www.gewerkschaftsdemokratie.at.tt haben innerhalb weniger Tage bereits hunderte Menschen für eine Demokratisierung des ÖGB unterschrieben. "Ein starkes Zeichen für lebendige Gewerkschaftsdemokratie," schließt Koza.

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Markus Koza, 0676/951 27 82
www.gewerkschaftsdemokratie.at.tt

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