Korrigierte Neufassung der OTS0076 von heute: Wege der Kompetenzentwicklung - Lernen um zu überleben

piblectures_vol.03 - Vorträge mit anschließender Diskussion Eine Veranstaltung des Pädagogischen Instituts des Bundes in Wien

Wien (OTS) - 02. Mai 2006, 13:00 bis ca. 18:00 Uhr
Pädagogisches Institut des Bundes in Wien
Grenzackerstraße 18, Festsaal
1100 Wien

Programm:

  • Prof. Dr. Dr. Günther Dohmen, Universität Tübingen Das Lernen neu denken
  • Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Georg- August- Universität Göttingen Biographisches Lernen- Theoretische Einführung und empirische Beispiele
  • Profin Dr. Bettina Dausien, Universität der Bundeswehr München Biographieorientierung in der pädagogischen Praxis - Konzepte und Kritik

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Verhältnisse auf dem Arbeits- und Bildungssektor drastisch verändert. In Bildungseinrichtungen erworbene Qualifikationen genügen nicht mehr, um im Arbeitsleben zu bestehen. Aus diesem Grund ist lebenslanges Lernen zum Leitbegriff nicht nur der Europäischen Union, sondern der Bildungssysteme weltweit geworden. Angestrebt werden Kompetenzen, die über die fachspezifische Lösung definierter Probleme hinausgehen und den Umgang mit Wissen und unklaren Problemlagen ermöglichen. Gleichzeitig aber soll lebenslanges Lernen auch emanzipatorischen Bestrebungen genügen und den Weg zu sozialen Verhältnissen zeigen.

Für diese Ziele ist die Nutzung aller Formen des Lernens erforderlich: vom formalen Lernen in Bildungseinrichtungen über das Lernen am Arbeitsplatz bis zum informellen Lernen im Lebensalltag. Da das formal erworbene und zertifizierte Wissen nach Schätzungen nur rund 30% beträgt, konzentriert sich das Interesse insbesondere auf außerschulisch erworbenes Wissen.

Als einer der zentralen Ansätze, den informell erworbenen Kompetenzen auf die Spur zu kommen, hat sich das biographische Lernen etabliert. Die Biographieforschung wiederum untersucht die Lernprozesse im Zusammenhang individueller Biographien und sozialer Verhältnisse.

Es geht hier also um einen Wandel der Lernkultur, der auch einen Wandel der Schulen, der Weiterbildungsinstitutionen und der bildungspolitischen Vorgaben (z.B. die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen) impliziert. Für die Schulen steht die Frage im Vordergrund, welche Kompetenzen im Arbeitsleben tatsächlich benötigt werden, wie deren Aneignung gefördert werden kann und wie das außerschulisch erworbene Wissen mit den formal erworbenen Kenntnissen in Balance zu bringen ist.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das pib-wien zu einem kleinen Buffet.

Die Veranstaltung wird von folgenden Unternehmen unterstützt:

Vöslauer, Ottakringer, Seehotel Rust, Schneeberghof, Seminarzentrum Raach, Hotel Prinz Eugen, Clima Cityhotel, Landhotel Reiberstorfer, Panhans, Austria Trend Hotel Favorita, Austria Trend Hotel beim Theresinanum, Hotel A Vita und JJ´s CollegeRestaurant.

Um Anmeldung wird gebeten: karl.ajdovic@pib-wien.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

pib-wien
Mag. Brigitte Körbler
Veranstaltungsorganisation
Grenzackerstraße 18, 1100 Wien
Mobil: 0664/3260234
brigitte.koerbler@pib-wien.ac.at
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Mag. Alexandra Schrutz
Grenzackerstraße 18, 1100 Wien
Mobil: 0664-80118-4324
alexandra.schrutz@pib-wien.ac.at

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