• 25.04.2006, 15:01:41
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VEÖ: "Austria is one of the best pupils in the class"

EU-Kommission sieht Österreich als Musterschüler bei Strommarktliberalisierung

Wien (OTS) - "Durch die ständigen Vorwürfe der Regulierungsbehörde
gegenüber der österreichischen E-Wirtschaft wird laufend der Eindruck
erweckt, die Strommarktliberalisierung in Österreich sei misslungen -
das Gegenteil ist der Fall: Wie uns ein namhafter Vertreter der
europäischen Kommission dieser Tage in Brüssel persönlich mitgeteilt
hat, findet sich Österreich in Wahrheit unter den Klassenbesten -
wortwörtlich "one of the best pupils in the class" -, was die
Umsetzung des liberalisierten Strommarktes betrifft. Dem
österreichischen Markt wurde sogar eine besondere
Wettbewerbsintensität von Seiten des Kommissionsvertreters
bescheinigt", reagierte VEÖ-Generalsekretärin Ulrike
Baumgartner-Gabitzer auf die vom Regulator vorgebrachten Vorwürfe.
Dessen ungeachtet hat die E-Wirtschaft bereits im Oktober weitere
Maßnahmen zur Verbesserung der Kundeninformation und Transparenz am
österreichischen Markt angekündigt und seitdem gemeinsam mit der
Regulierungsbehörde und der Bundeswettbewerbsbehörde entwickelt.

E-Wirtschaft braucht stabile Rahmenbedingungen

Die wichtigste Erwartung der Kunden an die österreichische
Elektrizitätswirtschaft ist die Sicherstellung der heimischen
Elektrizitätsversorgung. Essenzielle Voraussetzung, um die dafür
notwendigen Erzeugungs- und Netzinvestitionen vornehmen zu können,
sind jedoch stabile gesetzliche Rahmenbedingungen. Und in diesem Sinn
sind aus Sicht des VEÖ auch die Ziele im vorliegenden Entwurf zum
Energieversorgungssicherheitsgesetz durchaus als positiv zu
beurteilen. Dazu gehören jene Regelungen, die direkt der
Versorgungssicherheit zugute kommen, zum Beispiel ein Monitoring der
Versorgungssicherheit, die Umsetzung der
Kraft-Wärme-Kopplungs-Richtlinie sowie Regelungen zur Krisenvorsorge
(z.B. Engpassmanagement und Vorratshaltung).

Für überschießende Regelungen wie etwa hin zu einer normierten(!)
Rechnung (wie es sie in keiner anderen Branche gibt) sieht der
Verband jedenfalls keinen Bedarf. So hat eine von der Karmasin
Marktforschung im Herbst 2005 durchgeführte Kundenbefragung vielmehr
gezeigt, dass 81 Prozent der österreichischen Kunden mit der
Rechnungslegung sehr bzw. eher zufrieden sind.

Und im Sinne des Konsumentenschutzes gibt es im Rahmen der
Verhandlungen zur Kundeninformationsinitiative auch bereits konkrete
Pläne für ein Kunden-Informationsblatt zum liberalisierten Markt, zu
einer Verkürzung der Wechselfristen und zu einem Verhaltenskodex für
Lieferanten.

"Für die österreichische E-Wirtschaft steht die Zufriedenheit der
Kunden stets im Mittelpunkt. Daher spricht sich die E-Wirtschaft
jedenfalls für eine möglichst schlanke, effiziente Verwaltung und
nicht für eine Re-Bürokratisierung des heimischen Strommarktes aus",
resümierte die Generalsekretärin des Verbandes der
Elektrizitätsunternehmen.

Rückfragehinweis:
VEÖ-Kommunikation
Mag. Angelika E. Reschenauer
Astrid Benkovits
Tel. +43/1/50198-241

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE

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