Österreichischer Tierschutzverein fordert: Neue Verhandlungen zur Nutzung des ehemaligen Safariparks Gänserndorf sind dringend notwendig!

Wien (OTS) - Bereits unmittelbar nach dem Konkurs des Safariparks Gänserndorf bemühte sich der Österreichische Tierschutzverein intensiv um eine tiergerechte Lösung. Es wurden Gespräche mit Landes-und Regionalpolitikern geführt, Konzepte erstellt und mit Investoren verhandelt. Doch statt Unterstützung kam von Seiten der Regierenden bestenfalls Ignoranz, ein führender Landespolitiker ging sogar so weit ausdrücklich zu betonen, dass man keine Tierschützer in Gänserndorf wolle.

Wie sehr hier am tatsächlichen Willen der Bevölkerung vorbei regiert wird, ist geradezu erschreckend: In einer Umfrage der Zeitung "NÖN" sprachen sich jüngst 72,5 Prozent der rund 600 Teilnehmer für die Errichtung einer Wildtierauffangstation aus, einzelne Leser schlugen sogar die Errichtung eines Gnadenhofes vor. Beides sind Ideen, mit denen der Österreichische Tierschutzverein schon 2004 an die verantwortlichen Stellen herangetreten und abgeblitzt war!

Bezeichnend ist vor allem auch, dass die Gänserndorfer Bevölkerung der Idee ihres eigenen Bürgermeisters eine klare Absage erteilte, der auf einen Streichelzoo setzte und schon früher mit dem Konzept eines Gänseparks mit angeschlossener Erlebnisgastronomie negativ aufhorchen ließ.

Da die Gänserndorfer Bevölkerung ein derart eindeutiges Votum für den Tierschutz und gegen kommerzielle Nutzung abgegeben hat, fordert der Österreichische Tierschutzverein die Politiker von Land und Gemeinde erneut zu konstruktiven Gesprächen auf. So ein eindeutiges Bekenntnis kann nicht länger ignoriert werden, will man sich nicht den Vorwurf mangelnder Volksnähe gefallen lassen!

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Mag. Roman Kopfer
operativer Geschäftsführer
Österreichischer Tierschutzverein
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