Österreichische Unternehmen erhalten Aufträge im Wert von 66 Millionen Euro

Staatssekretär Mainoni stellt Weichen für Technologiekooperationen mit Bulgarien

Sofia (BMVIT/MS) - "Österreich und Bulgarien verbindet seit vielen Jahrzehnten eine starke wirtschaftliche Kooperation. Der heute unterschriebene Vertrag zur Rehabilitierung von drei bulgarischen Wasserkraftwerken durch österreichische Unternehmen unterstreicht diese gute Zusammenarbeit und bringt der heimischen Wirtschaft enorm wichtige Aufträge", so Technologiestaatssekretär Mag. Eduard Mainoni.

Die bulgarische Elektrizitätsgesellschaft NEK hat im Zuge der Erneuerung der Kraftwerkskette Dolna Arda Aufträge im Gesamtwert von 66 Millionen Euro an die VA TECH Hydro und die PORR Technobau vergeben. Der entsprechende Vertrag wurde heute vom bulgarischen Wirtschaftsminister Rumen Ovcharov, Staatssekretär Mainoni sowie Industrievertretern in Bulgarien unterzeichnet. Die Vorbereitungen zum erfolgreichen Vertragsabschluss wurden unter maßgeblicher Beteiligung des BMVIT abgewickelt. "Österreich ist Weltmeister im Technologietransfer. Unsere Innovationen sind höchst begehrt und müssen den internationalen Wettbewerb nicht fürchten. Dieser Auftrag beweist einmal mehr die Schlagkräftigkeit der österreichischen Unternehmen", freut sich der BZÖ-Staatssekretär.

Österreich war 2005 mit fast 850 Millionen US-Dollar der mit Abstand wichtigste ausländische Investor in Bulgarien. Die österreichischen Investitionen sind branchenmäßig weit gestreut und reichen von Dienstleistungen (Banken, Versicherungen) über den Handel (zB OMV) bis zum Produktionssektor (zB PORR, STRABAG oder VAE). "Bulgariens Wirtschaft ist durch viel Engagement und Ehrgeiz in den letzten Jahren aufgeblüht. Mit dem bevorstehenden EU-Beitritt können die Kooperationen zwischen unseren beiden Länder noch intensiviert werden", so Mainoni weiter.

Im Zuge der Arbeitsgespräche mit der bulgarischen Delegation wurden weitere Kooperationen im Technologiesektor angesprochen. Konkrete Projekte sollen bei dem geplanten Gegenbesuch des bulgarischen Wirtschaftsminister am 9. Mai in Wien besprochen werden. (Schluss)

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