Leitl: Österreich hat neben USA größtes Netz an Außenhandelsstellen

Auftakt für 60-Jahr-Feierlichkeiten der ersten österreichischen Außenhandelsstelle in Paris - Hauptversammlung der französisch-österreichischen Handelskammer in der WKÖ

Wien (PWK256) - Die gestrige 17. Hauptversammlung der französisch-österreichischen Handelskammer unter Anwesenheit des Präsidenten der Handelskammer Alain De Krassny, des französischen Botschafters Viaux und des Nachfolgers von WKÖ-Präsident Christoph Leitl als Eurochambres-Präsident, Pierre Simon, sowie Leitl selbst, war der Auftakt für eine Reihe von Feierlichkeiten. "Wir haben eine ‚französische Woche’ eingeläutet", sagte WKÖ-Präsident Leitl in seiner Festansprache. Am Donnerstag wird Leitl in Paris gemeinsam mit Simon und hochrangigen Vertretern des französischen Wirtschaftslebens das 60jährige Jubiläum der österreichischen Außenhandelsstelle Paris, des ersten Außenstützpunktes der WKÖ, sowie 60 Jahre Außenwirtschaft Österreich (AWO) feiern.

Leitl: "Ausgehend von unserer ersten Außenhandelsstelle in Paris entwickelten wir ein Netzwerk von Stützpunkten quer über den gesamten Globus. Heute hat die AWO mit 106 Außenstellen das größte Außenhandelssystem einer Wirtschaftskammerorganisation neben jenem der USA." Auch bedingt durch die hervorragende Arbeit der Außenstellen der österreichischen Wirtschaft sei es möglich geworden, dass heuer die 100 Mrd. Euro Grenze bei Warenexporten überschritten werde. Österreich ist für die Periode 2000 bis 2006 gemäß EU-Statistik außerdem Exporteuropameister Das AWO-Netz sei dafür da, dass Österreichs Betrieb überall auf der Welt sofort präsent sein können.

Als Gastgeber der französisch-österreichischen Handelskammer wies Leitl auch auf die jahrzehntelangen guten und freundschaftlichen bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und Österreich hin: "Das besondere an den Beziehungen ist die gegenseitige Wertschätzung. Wir feiern aber nicht nur unser 60-Jahr-Jubiläum, sondern wir können auch auf ein unglaubliches Handelsvolumen von 8 Mrd. Euro anstoßen." Das besondere daran: Es ist ein ausgeglichenes. Österreichischen Exporten nach Frankreich in der Höhe von rund 4 Mrd. Euro, werden heuer ebenso hohe französische Exporte nach Österreich gegenüberstehen. Leitl zeigte sich besonders erfreut, dass mit Pierre Simon ihm ein Franzose als Präsident von Eurochambres nachfolgte und betonte die "Vorbildwirkung von Eurochambres für ein gelebtes Europa". "Bei Eurochambres arbeiten wir alle konstruktiv gemeinsam, die EU-Staaten, die EFTA-Ländern, aber auch etwa Israel und die Türkei", so Leitl. (BS)

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