Martinz: Tintenburg für Kulturabteilung

Haus der Volkskultur Nobel-Herberge für Kulturabteilung und Landesausstellungsbüro. Kostenfrage für Vereine völlig offen.

Klagenfurt (OTS) - "Bis heute ist die Kostenfrage für die Vereine, die im Haus der Volkskultur untergebracht werden sollten, nicht geklärt. Die Gesamtkosten für das Projekt sind völlig überdimensioniert", kritisiert heute LR Josef Martinz.

Außerdem sei die Frage noch offen, was mit dem sich in Landeseigentum befindlichen Gebäude des sogenannten Amalien-Hofes passieren werde. "Wozu zusätzliche Gebäude ankaufen, wenn das Land seine Liegenschaften gerade in die LIG ausgegliedert hat und über genügend Flächen verfügt", will Martinz wissen.

Überhaupt kein Verständnis habe Martinz dafür, dass sowohl die Kulturabteilung des Landes, das Landesausstellungsbüro und der Volkskultur-Konsulent di Bernado eine Nobel-Herberge erhalten. "Über 300 Quadratmeter sind in diesem Konzept für die Beamten der Kulturabteilung und des Landesausstellungsbüros reserviert. Wozu, wenn gerade um viel Steuergeld ein Verwaltungszentrum entsteht?", fragt Martinz.

Folgende Fragen richte Martinz daher an den Landeshauptmann:

· Wie hoch werden die Kostenbeiträge für die Vereine sein?

· Was zahlt das Land definitiv für die Erhaltung des neuen Gebäudes?

· Was passiert mit den im Landeseigentum befindlichen leerstehenden Liegenschaften?

· Wie können die Gesamtkosten reduziert werden?

· Warum erhalten Kulturabteilung und Landesausstellungsbüro über 300 Quadratmeter Fläche im neuen Haus der Volkskultur?

· Erhält Volkskultur-Konsulent di Bernado tatsächlich 1.500 Euro monatlich?

Diese Fragen müssten laut Martinz vor den Parteiengesprächen, die der Landeshauptmann angekündigt hat, geklärt sein. (Schluss)

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