- 25.04.2006, 13:03:31
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Grüne Leopoldstadt: Wurstelprater - Viele Fragen noch offen
Hasch: "Ohne Vorlage des Masterplans Prater darf es keine neue Flächenwidmung geben!"
Wien (OTS) - "Auf welcher Veranstaltung war Bezirksvorsteher Kubik
gestern eigentlich?", fragt sich Adi Hasch, der Klubobmann der Grünen
Leopoldstadt angesichts der heutigen Pressemeldung von BV Kubik
anlässlich der gestrigen BürgerInnenversammlung zur geplanten
Flächenwidmungsänderung im Wurstelprater. BV Kubik spricht nur von
einigen Dutzend AnrainerInnen - in Wirklichkeit waren 400 Personen
gekommen, die sich eine umfassende Information erhofft hatten.
Leider konnten weder BV Kubik noch Mag. Wurz von der Praterservice
GesmbH über den Masterplan des französischen Themenparkexperten
Emanuel Mongon Auskunft geben. Nachdem der neue Flächenwidmungsplan
aber auf Basis des Masterplans entstanden ist, wäre dessen
Präsentation unbedingt notwendig gewesen. "Wenn BV Kubik hier von
einer umfassenden Information der BürgerInnen spricht, dann kann das
wohl nur Realitätsverweigerung genannt werden", kommentiert Hasch
dieses Versäumnis.
"Dass sich die Grünen 'erdreisteten' auch einige Fragen zu stellen,
hat sich die SPÖ selbst zuzuschreiben", stellt Hasch klar.
Schließlich war es die SPÖ Leopoldstadt, die während der Debatte über
den Flächenwidmungsplan im zuständigen Bezirksausschuss Anfang April
den Antrag auf Schluss der Debatte gestellt hat. "Das ist rechtlich
zwar möglich, aber demokratiepolitisch bedenklich. Dadurch wurden wir
gehindert, bereits im Vorfeld der BürgerInnenversammlung alle unsere
Fragen zu stellen", so Hasch weiter.
"Wir begrüßen das Ziel eines autofreien Praters sehr", stellt Hasch
fest, "aber wir verstehen nicht, warum dafür neue Parkgaragen
notwendig sind?". So gibt es in direkter Nähe zum Prater bereits rund
3.400 Stellplätze in den Messegaragen, die meistens gähnend leer
stehen. "Warum wird nicht zuerst versucht, diese Kapazitäten zu
nutzen? Nein, es müssen schon wieder zusätzliche Parkhäuser her - auf
Kosten des Traditionsbetriebes "Wieselburger Bierinsel", des
Hockeyverbandes und der AnrainerInnen in der Ausstellungsstraße. Das
lässt sich nur damit erklären, dass es primär darum geht, dass die
Bauindustrie gut verdient", so Hasch abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Erik Helleis Tel.: (++43-1) 4000 - 81766 Mobil: 0664 52 16 831 mailto: erik.helleis@gruene.at http://wien.gruene.at
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