Schöls: Wer hat den Weg zum Penthouse im Abverkauf geebnet?

Wien, 25. April 2006 (ÖVP-PK) Laut einem Bericht der "Zeit im Bild 2" von Montag wurde die Kaufoption für das Penthouse in der BAWAG-Zentrale im ersten Bezirk, das von der Frau des ehemaligen BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner im vergangenen Jahr erworben wurde, in den 90er-Jahren vom Präsidium des Aufsichtsrates der Bank vertraglich zugesichert. ****

"Auf Grund der Aussagen des Elsner-Anwaltes", so der Christgewerkschafter und Nationalratsabgeordnete Alfred Schöls heute, Dienstag, "stellt sich die Frage, wer diese unmoralische Kaufoption zu verantworten hat. War es bereits der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Tumpel, der den Weg zum Erwerb des Penthouses, dessen Wert von Immobilienexperten zwischen 2,6 und
3,25 Millionen Euro angegeben wird, zu einem Preis von 470.000 Euro geebnet hat? Falls dem so sein sollte, dann stellt diese unverantwortliche Vorgehensweise einen weiteren triftigen Grund für Tumpel dar, seine Funktion als AK-Präsident sofort zurückzulegen." Zudem, so Schöls, erwarte er sich vom neuen ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer "umgehend eine Antwort auf die Frage, welche Präsidiumsmitglieder des BAWAG-Aufsichtsrates diese Option eingeräumt haben", so Schöls abschließend.

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