Walch: ÖGB versinkt immer mehr im Chaos!

Face-Lifting reine Alibi-Aktion

Wien (OTS) - "Der ÖGB versinkt immer mehr im Chaos. Der Eigentümer SPÖ lässt nicht zu, dass Reformen angegangen werden. Leider haben die Roten aus dem Bawag/ÖGB/Verzetnitsch-Debakel nichts gelernt. Österreich wird daher auch in Zukunft keine unabhängige Arbeitnehmervertretung haben", zeigte sich heute BZÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Max Walch enttäuscht.

Ein Zeichen für die Reformverweigerung sei die Ankündigung Gusenbauers, der nicht legitimierte ÖGB-Präsident Hundstorfer werde für den Nationalrat kandidieren. "Sie kapieren nach den Privilegienskandalen um Verzetnitsch, Weninger und Co. anscheinend immer noch nicht, dass hier eine grobe Unvereinbarkeit herrscht. Es gibt keinen Willen zur Veränderung. Das Face-Lifting an der ÖGB-Spitze ist eine reine Alibi-Aktion", erklärte Walch.

Bezeichnend für die Lähmung innerhalb des ÖGB sei die Tatsache, dass sich offensichtlich niemand für die Nachfolge von FSG-Präsident Nürnberger zur Verfügung stellen wolle. "So einen Scherbenhaufen will niemand übernehmen. Keiner traut sich das Himmelfahrtskommando zu, dieses Erbe anzutreten", so der BZÖ-Sozialsprecher.

Walch forderte erneut Gusenbauer und die ÖGB-Spitze auf, den Weg für echte Reformen freizumachen. "Schluss mit den ungustiösen Verflechtungen SPÖ-ÖGB-AK! Wenn sich nicht bald etwas ändert, werden noch mehr Mitglieder völlig zurecht der Gewerkschaft den Rücken kehren", so Walch abschließend. (Schluss)

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