ARBÖ: Wer's noch nicht getan hat, sollte es jetzt tun: Reifen wechseln

Wien (OTS) - Wer noch nicht die Winterreifen gegen die sommerliche Version getauscht hat, sollte dies jetzt tun. "Denn milde und warme Temperaturen erhöhen den Verschleiß und schaden den Winterpneus," warnt der ARBÖ-Techniker Franz Pfeiffer.

Die Winterreifen-Gummimischung ist für Fahrbahntemperaturen um die acht Grad ausgelegt. Bei Wärme wird die Lauffläche zu weich, dadurch erhöht sich der Abrieb, der Gummi verliert seinen Grip. Im Vergleich zu Winterreifen verkürzt sich der Bremsweg mit Sommerreifen bei 20 Grad Celsius, trockener Fahrbahn und einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde um rund fünf Meter.

Bevor die "Winterpatscherln" in den verdienten "Sommerschlaf" geschickt werden, sollte die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt diese mehr als vier Millimeter, so können diese getrost bis zum nächsten Winter schlafen. Beträgt diese jedoch weniger, sollten vor der Wintersaison 2006 neue Reifen angeschafft werden.

Vor der Lagerung die Winterreifen gründlich reinigen und mit einem Schraubenzieher Steinchen aus den Profilrillen entfernen. Lackierte Stahlfelgen mit einem Lackpflegemittel konservieren, Kratzer bei Alu-Felgen mit Klarlack versiegeln. Bei Reifen mit Stahlfelgen Luftdruck um 0,2 bis 0,5 bar erhöhen.

"Am besten die Reifen an einem trockenen, schattigen Ort lagern, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien. Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, am besten liegend oder hängend aufbewahren, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen 'Felgenbaum'," so der ARBÖ-Techniker. Felgenbäume sind zum Beispiel beim ARBÖ erhältlich. Nicht montierte Pneus könnten stehend gelagert werden, müssten aber immer wieder gedreht werden, um sogenannte "Standplatten" zu vermeiden. Wichtig sei auch, den Luftdruck im Reservereifen zu überprüfen.

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