Renner: Immer weniger Einkommen für Berufsanfänger

Wirtschaft zahlt jungen Menschen Hungerlöhne, sinkende Realeinkommen für junge ArbeitnehmerInnen

St. Pölten, (SPI) - Die Wirtschaft zahlt immer mehr jungen
Menschen wahre ‚Hungerlöhne’. Bei den Löhnen sind die Berufseinsteiger seit Jahren die großen Verlierer. Das ist das Ergebnis einer jüngsten Untersuchung der Arbeiterkammer Salzburg die zum Schluss kommt, dass mit den immer geringer werdenden Einkommen die Gründung eines eigenen Haushalts oder gar einer eigenen Familie immer schwieriger wird. "Die Gründe für diese Negativspirale für die jungen Menschen liegen vor allem in der hohen Jugendarbeitslosigkeit. Ebenso kommen junge Menschen immer mehr unter Druck und werden damit mit immer geringerer Entlohnung abgespeist. Die Unternehmen nutzen hier die prekäre Lage der Jugendlichen am Arbeitsmarkt massiv aus -mit Lohndumping bis zum Exzess", kritisiert die Jugendsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Karin Renner, diese abzulehnende Entwicklung und sie appelliert gleichzeitig auch an die Wirtschaft, diese Entwicklung umzukehren.****

Gleichzeitig werden aber den Jugendlichen immer neue Forderungen seitens der Gesellschaft auferlegt. "Welcher Jugendliche kann schon etwas für seine Altersversorgung und Zusatzpension zurücklegen, wenn er mit einem Lohn von beispielsweise 974,- Euro Brutto monatlich für ein volles Dienstverhältnis - und das ist kein Einzelfall, sondern der statistische Durchschnitt - abgespeist wird. Das ist ja Zynismus pur! Eine eigene Wohnung oder ein eigenes Auto werden da für junge Menschen angesichts der ebenso in den letzten Jahren massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten auch schon zum Luxusgut. Wenn Eltern und Großeltern nicht wären, stünde es für viele Berufseinsteiger noch schlechter. Die Verschuldensrate junger Menschen ist ohnehin hoch -und meist nicht aus eigener Schuld. Leider heißt es für viele: ‚Mein Leben kost mich mehr, als ich verdiene!’", so Renner.
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