Herzog: Turbokapitalismus und Anarchoprojekte - die SPÖ schafft beides!

Weder ein Wiener Luxus-Spital noch die Finanzierung des Ernst-Kirchweger-Hauses stehe im interesse der Wienerinnen und Wiener!

Wien, 24-04-2006 (fpd) - Einen unglaublich weiten Spagat bei ihren Investitionen im Immobilienbereich scheint die Wiener SPÖ mühelos zu schaffen. Auf der einen Seite werde ein absolutes "Luxusprojekt" durch Schaffung eines Luxusspitals samt Hotel für die zahlungskräftigsten Patienten aus aller Welt - sicherlich auch unter Einschluß des österreichischen SPÖ-Adels - natürlich auf Kosten der Steuerzahler geschaffen, auf der anderen Seite, mehren sich die Gerüchte, daß still und heimlich seitens der SP-Regierung in Wien, eine Finanzierung des Kaufes des Ernst-Krichweger-Hauses (EKH) im 10. Bezirk, durch einen dortigen Trägerverein mit 2 Millionen Euro finanziert werden soll, so heute LAbg GR Johann Herzog im Zuge der Debatte im Wiener Gemeinderat.

Das SPÖ-Luxusprojekt hat natürlich Folgen für den gesamten Spitalsbereich. Das Abziehen von Steuergeldern für die Finanzierung des SPÖ-Prestigespitals wird logischerweise wo anders fehlen. Es droht in Wien durch die SPÖ eine "Drei-Klassen-Medizin". Eigenartigerweise bricht die Debatte darüber ein paar Tage vor dem 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, los.

Bei der geplanten Finanzierung des EKH steht eine offizielle Bestätigung derzeit noch aus. An der Spitze eines Trägervereins, der von der Stadt zwei Millionen Euro für den Erwerb des Ernst-Krichweger-Hauses bekommen soll, stehen jedenfalls so illustre Ikonen des Linksradikalismus wie etwa Elfriede Jelinek, Peter Turrini oder etwa Dieter Schrage.

Mit beiden Projekten werde massiv gegen die Wiener Bevölkerung gearbeitet. Weder die Schwächung der finanziellen Sicherung des Wiener Gesundheitssystems, noch die Unterstützung der Anarchoszene liegt auch nur annähernd im Interesse der Wienerinnen und Wiener. Die Favoritener Arbeiter werden sich jedenfalls freuen, welche Kreise durch die Wiener SPÖ Unterstützung finden, so herzog abschließend. (Schluß) jen

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