Busunfall-Soforthilfe: Österreichs Autobusunternehmer ziehen erste Jahresbilanz

24 Stunden-Busunfall-Soforthilfe für Mitgliedsunternehmen bewährt sich - Bus weiterhin sicherstes Straßenverkehrsmittel

Wien (PWK249) - Seit April 2005 steht Österreichs Busunternehmern eine Telefonhotline zur Verfügung, für den Fall, dass sie im In- oder Ausland in einen Busunfall verwickelt werden. In jenen Fällen, in denen die Telefonplattform bei verletzten Buspassagieren von Busunternehmen in Anspruch genommen wurde, hat sich das System ausgezeichnet bewährt, zieht Karl Molzer, Obmann des Fachverbandes der Autobusunternehmen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zufrieden Bilanz.

Der Fachverband sorgt in Zusammenarbeit mit professionellen Partnern für die rasche Organisation und Koordination der wichtigen Erstmaßnahmen sowie für die Information aller Betroffenen. Die Notfall-Soforthilfenummer ist den Mitgliedern des Fachverbandes bekannt bzw. wird von der Interessenvertretung laufend kommuniziert. "Wir stellen einen umfassenden Krisen-Plan zur Verfügung, um das betroffene Busunternehmen im Notfall optimal und strukturiert zu unterstützen", nennt Fachverbandsgeschäftsführer Paul Blachnik die Vorzüge der Soforthilfe. "Ziel ist es, mit der Busunfall-Soforthilfe im Unglücksfall rund um die Uhr Soforthilfe anzubieten, die Betroffenen und Angehörigen sowie die Medien optimal zu betreuen und damit dem Busunternehmer weitestgehend den Rücken freizuhalten. Vorurteilen oder der Verunsicherung von Kunden könne man damit zeitnahe und effizient entgegenwirken", so Obmann Molzer.

Nach Einlangen der Erstmeldung über eine potenzielle Krisensituation durch den betroffenen Busunternehmer bei geschulten Mitarbeitern der Europ Assistance, hält der Krisenbeauftragte der Europ Assistance ständigen Kontakt zum Unternehmer. Umgehend wird ein Krisenstab eingerichtet, dem neben dem betroffenen Unternehmer und dem Krisenbeauftragten ein Vertreter des Fachverbandes und ein Kommunikationsexperte angehören. Die Krisenplattform dient als Informationsdrehscheibe für alle Krisenstabsmitglieder und kann bei Bedarf auch als Informationsstelle für Angehörige und Betroffene freigeschalten werden. Für die professionelle Kommunikation mit den Medien und für Beratung in allen Fragen der Krisenkommunikation steht die Wiener Agentur FCB Events & PR als kompetenter und krisenerprobter Partner bereit, führt Blachnik aus.

"Das Jahr 2005 beweist einmal mehr die Rolle des Busses als sicherstes Straßenverkehrsmittel". "Das zeigt", so Obmann Molzer, "auch die jüngst veröffentlichte Unfallbilanz 2005 des Innenministeriums deutlich: "Im vergangenen Jahr waren insgesamt 768 Verkehrstote zu beklagen. Jedoch nur zwei der getöteten Personen wurden in einem Bus befördert."

Österreichweit gibt es ca. 1.300 Busunternehmungen mit über 9.000 Omnibussen. Die Mitgliedsbetriebe sind im Bereich der Personenbeförderung auf der Straße tätig. Ihre Dienstleistungen reichen vom Kraftfahrlinienverkehr - sowohl im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als auch des internationalen Kraftfahrlinienverkehrs - bis zur Bustouristik im nationalen und internationalen Reiseverkehr. Pro Jahr werden rund 10 Millionen Personen in der Bustouristik und 580 Millionen Personen im ÖPNV mit Bus befördert. Von den jährlich insgesamt 6,6 Millionen Urlaubsreisen der ÖsterreicherInnen werden 630.000 mit dem Bus durchgeführt, davon 320.000 ins Ausland. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Autobusunternehmungen
Mag. Paul Blachnik
Tel.: (++43) 0590 900-3170
bus@wko.at
http://wko.at/bus

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003