BZÖ-Schimanek: Skandalöse Preistreiberei bei Müllentsorgung!

BZÖ fordert Privatisierung der MA 48

Wien (OTS) - "Im Februar hat die SPÖ die Müllgebühren um 20 Prozent erhöht hat. Jetzt hat sie eine neue Einnahmequelle gefunden. Seit 14 Tagen stehen in Wien 115 Fahrzeuge der MA 48 mit 2 Mann im Einsatz, um herrenlose Einkaufswagerl einzusammeln und sie zu weit überhöhten Preisen den Eigentümerfirmen wieder herauszugeben", zeigte sich heute der Wiener BZÖ-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek empört. "Dies ist eine skandalöse Preistreiberei".

Bisher haben diese Aufgabe private Unternehmen des Kleintransportgewerbes als Vertragspartner der betroffenen Supermarktketten problemlos erfüllt und seit 1986 pro Monat rund 20.000 Wagerl wieder an ihre Eigentümer zurückgebracht. Die MA 48 hat lediglich 15.000 im gesamten Jahr eingesammelt. Während die privaten Unternehmer pro Wagerl bis zu 1,45 Euro kassieren konnten und mit ihren Familien von diesen Einnahmen auch leben, verlangt die MA 48 für die Freigabe eines solchen von ihr eingesammelten Wagerls ab Abstellplatz Simmering satte 6,39 Euro, also ein Vierfaches. "Das sind Raubrittermethoden letztlich auf dem Rücken der Konsumenten. Die Einkaufsketten werden diese hohen Kosten umgehend auf die Warenpreisen umlegen", befürchtet der BZÖ-Bezirsksrat.

"SPÖ-Umweltstadträtin Sima hat sich mit ihren Aussagen demaskiert. Allein dieses Beispiel lässt erahnen, wie die Finanzgebarung bei der MA 48 aussehen muss und welche Abzockerei der Bürger im gesamten Wiener Abfallbereich betrieben wird. Das BZÖ fordert daher die sofortige Privatisierung der MA 48", so Schimanek abschließend. (Schluss)

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