Peter Haubner: Anti-Doping-Gesetz bringt Fairness und Rechtssicherheit für den österreichischen Sport

ÖVP-Sportsprecher erfreut über Vier-Parteien-Einigung

Wien (ÖVP-PK) - ÖVP-Sportsprecher Abg. Peter Haubner freut sich, dass durch die Vier-Parteien-Einigung auf ein neues Anti-Doping-Gesetz in Österreich mehr Fairness und Rechtssicherheit für den österreichischen Sport gegeben ist. Das Gesetz, das heute, Dienstag, im Sportausschuss des Nationalrats mit den Stimmen aller vier Parlamentsparteien beschlossen wurde, zielt nicht, wie in anderen Ländern, primär auf Strafe, sondern vielmehr auf Information und Prävention, so Haubner, unter dessen Federführung das Gesetz zustande gekommen ist. ****

"Durch die konstruktiven Gespräche zwischen den Fraktionen, aber auch durch die Einbindung aller wesentlichen Sportverbände war es uns möglich, ein Gesetz mit dem Sport und für den Sport zu finden", sagte der ÖVP-Sportsprecher. Prävention und Information als Aufgabe im Gesetz zu verankern sei ein wichtiger Schritt und eine österreichische Lösung, "die international zum Vorbild werden kann", ist Haubner überzeugt. Wichtig sei die Beschlussfassung auch im Hinblick auf mögliche Sportgroßereignisse in Österreich wie die Olympiade in Salzburg 2014 und die Ski-WM in Schladming.

Die österreichische Sportpolitik steht für eine konsequente Anti-Doping-Position, die über den Spitzen- und Leistungssport hinausgeht, betonte Haubner weiter. Mit diesem neuen, modernen "Anti-Doping-Gesetz" wird die Fairness im Sport gefördert und den Sportlerinnen und Sportlern die Rechtssicherheit gegeben, die sie für eine effektive und professionelle Ausübung ihrer Sportart und zur Vorbereitung auf Wettkämpfe brauchen. Diese Anti-Doping-Bestimmungen werden im Bundes-Sportförderungsgesetz eingefügt. Folgende Eckpunkte wird das Gesetz beinhalten:

  • Möglichkeit der Förderung von Projekten im Bereich der Anti-Doping-Forschung
  • Verpflichtung der Sportorganisationen zur umfassenden Doping-Prävention durch Förderung der Ausbildung der Betreuungspersonen der Sportler sowie der Durchführung von Informations- und Aufklärungsprogrammen
  • Übernahme der international geltenden Regelungen im Bereich des Anti-Dopings als Bedingung zur Gewährung der Förderung aus Bundes-Sportfördermitteln
  • Einführung eines Anhörungsverfahrens zur Verhängung von Disziplinarmaßnahmen gegen Sportler oder Mannschaften bei Verstoß gegen Anti-Doping Bestimmungen
  • Verankerung einer "Unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung"
  • Einrichtung einer "Unabhängigen Schiedskommission" zur Überprüfung der verhängten Disziplinarmaßnahme auf Verlangen der betroffenen Sportler und Mannschaften
  • Transparente Meldepflichten gegenüber nationalen und internationalen Verbänden
  • Verbot der Anwendung von Dopingmethoden oder Gendoping durch die Betreuungsperson des Sportlers
  • Die bereits bestehenden Strafbestimmungen des Arzneimittelgesetzes und des Rezeptpflichtgesetzes betreffend das Verbot des Inverkehrbringens und der Verabreichung von Dopingmittel bleiben unberührt.

"Der österreichische Sport und seine erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler werden von diesem neuen Gesetz profitieren. Klare Regelungen und internationale Richtlinien schaffen die notwendige Klarheit. Für die Salzburger Olympiabewerbung kommt dieses Gesetz zum richtigen Zeitpunkt und zeigt klar, dass Österreich hinter der Bewerbung steht und alles für einen Erfolg beitragen will", betonte Peter Haubner. (Schluss)

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