Partik-Pablé: "Beamte nicht automatisch suspendieren"

"Beamte können während der Zeit der Erhebungen auch in einem weniger sensiblen Bereich eingesetzt werden"

Wien (OTS) - Im Lichte der jüngsten Vorwürfe von Misshandlungen eines Schubhäftlings durch die Polizei stellte die Sicherheitssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Dr. Helene Partik-Pablé klar, dass selbstverständlich alle gesetzwidrigen Übergriffe der Exekutive geahndet und bestraft gehören. "Dass man aber jeden Beamten, der unter schwierigen Bedingungen eine Amtshandlung durchführt und anschließend beschuldigt wird regelmäßig vom Dienst suspendiert, ist sicher nicht der richtige Weg", so Partik-Pablé.

Diese Beamten könne man ja während der Zeit der Erhebungen auch in einem weniger sensiblen Bereich einsetzen. "Durch die Suspendierung entsteht ja automatisch der Eindruck, die Beamten hätten gesetzwidrig gehandelt. Außerdem entstehen den Betroffenen auch finanzielle Nachteile", sagte Partik-Pablé.
"Gerade die Einsätze gegen afrikanische Drogendealer sind besonders gefährlich, weil sich die Verdächtigen oftmals gewalttätig gegenüber der Exekutive verhalten" sagte di9e Sicherheitssprecherin weiter.

Partik-Pablé kritisierte auch das Vorgehen der Grünen, die immer dann auf den Plan treten, wenn es gelte die Exekutive mundtot zu machen. "Besonders bei Abschiebungen oder dem Einschreiten gegen Drogenhändler sind die Damen und Herren besonders laut. Es schaut so aus, als wollte man, dass gegen diese Personengruppen überhaupt nicht vorgegangen wird", sagte die Sicherheitssprecherin abschließend.

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