Osterklang Wien 2006

Wien (OTS) - Mit den Klängen von Arnold Schönbergs Friede auf Erden ging Montag Abend das 10. OsterKlang-Festival im Theater an der Wien zu Ende. Das "Wiener Osterfestival" fand heuer vom 7. bis 17. April statt.

Rund 12.000 Besucherinnen und Besucher mit einer Gesamtauslastung von 95% sind die erfreuliche Bilanz des OsterKlang 2006 mit 14 Vorstellungen in 11 Tagen an 7 Spielorten - Musikverein, Konzerthaus, Theater an der Wien, Staatsoper, Stephansdom, Hofburgkapelle und Minoritenkirche.

Höhepunkte des Festivals waren das Eröffnungskonzert der Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit den drei letzten Symphonien von W. A. Mozart im Musikverein.****

Matthias Goerne mit seiner außergewöhnlichen Interpretation der Bach-Kantaten im Mozartsaal und Jordi Savall mit seiner siebensaitigen Viola da Gamba in der Minoritenkirche. Gidon Kremer & seine Kremerata Baltica überzeugten Publikum und Presse mit Werken von Mozart bis zur jungen russischen Komponistin Lera Auerbach im Brahmssaal des Musikvereins. Unter der Motto "Geist und Seele" musizierten der Countertenor Carlos Mena und Martin Haselböck & die Wiener Akademie am Karsamstag in der Hofburgkapelle und das traditionelle Oster.Nachtkonzert (am Ostersonntag) fand heuer zum letzten Mal im Stephansdom statt.

Am Mittwoch, den 12. April, hatte das "Jugendwerk" des elfjährigen Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots im Theater an der Wien Premiere. Das slapstick-artig inszenierte geistliche Singspiel des jungen genialen Mozarts wurde sowohl von Publikum als auch von den Medien begeistert aufgenommen. Unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt bot der Concentus Musicus eine spannende und facettenreiche Interpretation der musikalischen Rarität. Patricia Petibon überzeugte mit atemberaubenden Kolleraturen und packender Bühnenpräsenz. Witzig und bravourös Michael Schade als Christgeist und überzeugend Christoph Genz als Christ. Diese Produktion stellte die Premiere der Zusammenarbeit von Dirigent Nikolaus Harnoncourt mit seinem Sohn Philipp als Regisseur dar.

Mit dem Abschlusskonzert Friede auf Erden aus dem Zyklus "Pollini Perspektiven" (in Kooperation mit dem WIENER MOZARTJAHR 2006) mit Maurizio Pollini, dem Wiener KammerOrchester und dem Arnold Schoenberg Chor wurden Werke von Mozart, Schubert bis Xenakis & Schönberg im Theater an der Wien präsentiert. Unter der musikalischen Leitung von Erwin Ortner schloss der Arnold Schoenberg mit einer außergewöhnlich intensiven Interpretation von Schönbergs Friede auf Erden das 10. OsterKlang-Festival. (Schluss) red

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