Amon: Präsentiert Gusenbauer Günther Haider als Lichts"?

Univ.-Prof. DDr. Haider hat die Objektivität der PISA-Studie längst zerstört

Wien, 18. April 2006 (OTS) Angesichts der morgigen Pressekonferenz von SPÖ-Chef Gusenbauer gemeinsam mit dem Leiter des österreichischen PISA-Zentrums Günther Haider stelle sich die Frage, "ob Gusenbauer schon morgen die SPÖ-Liste für die Nationalratswahl präsentieren werde", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. Mit Spannung erwarte man, ob "Gusenbauer schon morgen die Katze aus dem Sack lassen wird und Günther Haider als neuen Bildungssprecher der SPÖ, vielleicht aber auch als ein Bestandteil seines Kabinetts der Öffentlichkeit vorstellen wird", so Amon weiter.

Es sei zunehmend zu hinterfragen, ob "sich Günther Haider durch seine permanenten Auftritte bei SPÖ und Grünen eigentlich wirklich noch im Stande sieht, das PISA-Zentrum in Salzburg objektiv zu leiten", so der ÖVP-Bildungssprecher. Klar sei aber, dass "Haider die PISA-Studie, die in anderen europäischen Ländern eigentlich fehlerfrei durchgeführt wurde, durch ideologische Punzierungen mehr und mehr ins Lächerliche zieht", stellte Amon klar.

"Ich kann die Vorfreude des Herrn Haider auf die dritte PISA-Studie gut verstehen, nachdem die Daten der ersten und der zweiten Studie nicht gestimmt haben, er nun, frei nach dem Grundsatz alle guten dinge sind drei, frisch und munter auf die dritte Auflage zugeht", betonte Amon.

Im Interesse aller am Schulwesen Beteiligten sei zu hoffen,
"dass die internationalen Regeln diesmal exaktes beachtet werden, dass es zu keinen falschen Gewichtungen sowie Rangordnungen kommt, die nur deshalb so gewählt werden, damit Österreich möglichst schlecht aussieht", hob der ÖVP-Bildungssprecher hervor.

Wirklich schade sei eigentlich, dass "die Ergebnisse der diesjährigen PISA-Studie weder mit den Ergebnissen von PISA 1 wie auch von PISA 2 vergleichbar sein werden man daher Entwicklungen,
in welche Richtung auch immer, nur schwer abschätzen wird können", schloss Amon.

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