Moser: Rekord-Ölpreis erfordert massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs

Grüne fordern mehr Finanzmittel für öffentlichen Nahverkehr

Wien (OTS) - "Die einzig sinnvolle Reaktion auf hohe Öl- und Treibstoffpreise ist eine Verbesserung der Bus- und Bahnangebote", so die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, anlässlich der neuen Rekordhöhe des Erdölpreises.
Ein Investitionsschub für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs als Alternative für PendlerInnen müsse dringend nachgeholt werden. "In den Jahren von Schwarz-Blau-Orange wurde der öffentliche Verkehr systematisch ausgehungert. Insgesamt kam es zu Kürzungen in der Höhe von dreistelligen Millionen-Beträgen, das rächt sich jetzt massiv", kritisiert Moser.

Minister Gorbachs Vorschlag, auf Asfinag-Tankstellen Benzin um ein paar Cent billiger abzugeben, sei keine Lösung. "Nur das Umsteigen auf Öffentliche Verkehrsmittel bringt eine Entlastung der Geldbörse und der Umwelt", so Moser.
Vor diesem Hintergrund sei das Scheitern der Nahverkehrs-Reform von Staatssekretär Kukacka besonders dramatisch. Organisatorische und finanzielle Verbesserungen zur Bestellung öffentlicher Verkehrsdienste blieben genauso auf der Strecke wie die Einlösung des Versprechens aus dem Jahr 1999, Bundesmittel zur Investition des Ausbaus von Öffis bereitzustellen. "Diese Bundesregierung konzentriert sich nur auf gigantische, unfinanzierbare Großprojekte zu Gunsten der Bauwirtschaft, wie Transitautobahnen in den Osten und Tunnelbauten durch die Alpen, statt das tägliche Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel für die PendlerInnen zu verbessern und damit der Ölpreissteigerung zu begegnen", schließt Moser.

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