**** S P E R R F R I S T bis 18.30 Uhr ****

ÖVP präsentiert IKT-Strategie - Ergebnisse aus Experten-Think-Tank werden vorgestellt

Wien, 18. April 2006 (ÖVP-PK) Erklärtes Ziel von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ist es, Österreich unter die Top 3-Standorte für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) innerhalb der EU zu bringen und diese Position langfristig zu sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Mai 2005, unter der Leitung von IKT-Sprecherin Abg.z.NR Mag. Karin Hakl, ein so genannter "Think-Tank" aus über 80 IKT-Stakeholdern gegründet, der wesentliche Inputs für die zukünftige ÖVP-IKT-Politik gestaltet hat. Die Lösungsansätze für eine positive und am Menschen orientierte Informationsgesellschaft werden heute Abend im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Kommunikation leben." mit Staatssekretär Franz Morak und ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhelm Molterer im Wiener "Studio 44" präsentiert. ****

"Wir wollten gerade in so einem wichtigen Bereich wie den IKT, der rund ein Drittel unseres Wirtschaftswachstums ausmacht, sehr genau wissen, was Österreich braucht, um ganz nach vorne zu kommen", erklärt Hakl die Intention der IKT-Strategiegruppe. Österreich sei im internationalen Vergleich gut positioniert, die Bundesregierung habe bis heute sehr viel für die IKT-Branche bewegen können. "Wir haben eine gute Breitbandabdeckung und sind weltweiter Vorreiter am Mobilfunkmarkt", so Hakl. Es gelte aber,
die Wettbewerbsposition Österreichs weiter zu verbessern. Die angedachten Maßnahmen des IKT-Strategiepapiers würden dazu einen wesentlichen Anteil leisten.

Weniger Regulierung und dadurch mehr Wachstum für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie ist einer der wesentlichen Kernpunkte des IKT-Strategie-Papiers. Neue Märkte und Technologien sollen grundsätzlich nicht mehr sektorspezifisch reguliert werden, damit ein dynamischer Innovationsmarkt entsteht und der Return on Investment gewährleistet ist. Auch solle vor schwerwiegenden Regulierungsmaßnahmen eine Abwägung von Kosten und Nutzen eine Hilfe bei der Abschätzung der Regulierungsfolgen darstellen. Zur Vereinfachung und Stärkung des IKT-Standortes Österreich wurde dazu ein bundesweit einheitlich politischer Ansprechpartner für IKT-Angelegenheiten angedacht.

Die Informationsgesellschaft könne aber nur funktionieren, wenn alle daran teilnehmen können und wollen. Die Eintrittsbarrieren sozial schwacher Menschen in die Informationsgesellschaft sollen deshalb gezielt abgebaut werden. Eine wesentliche Forderung dabei ist, dass jede Gemeinde deshalb gratis einen effektiven Internet-Zugang zu Basisdiensten zur Verfügung stellen soll. Auch wurde angedacht, dass IKT-Wörterbücher und ein Verhaltenskodex gemeinsam mit Unternehmen und Medienvertretern für eine verständliche IKT-Sprache und eine bessere Akzeptanz bei der Bevölkerung erarbeitet werden. "Ängste können nur überwunden werden, wenn Sicherheit im Umgang mit Technologien gefördert und eine Vertrauensbasis geschaffen wird", so Hakl.

Das "Upgrade" der E-Card zur "all-in-one Bürgerkarte" stellt einen weiteren Schritt dar, um die Barrieren zwischen Mensch und Technologie abzubauen. Bei der Schaffung einer umfassenden Informationsgesellschaft müsse auch auf die Chancengleichheit von Frauen geachtet werden. Die Erhöhung des Frauenanteils in IKT-Berufen ist deshalb ebenfalls ein wesentliches Ziel des Strategiepapiers. Vor allem an Schulen sollen dabei verstärkt weibliche Administratoren und EDV-Verantwortliche eingesetzt
werden. Das Vertrauen in neue Technologien wird auch durch die Bedachtnahme auf Gesundheitsaspekte, in Zusammenhang mit deren Nutzung, gestärkt. Für die ÖVP sind deshalb, die seitens der WHO (Welt-Gesundheitsorganisation) und ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) empfohlenen Grenzwerte betreffend Mobilfunkstrahlung, verbindlich.

"Dieses Strategiepapier stellt das Angebot der ÖVP für die Österreicherinnen und Österreicher und für die IKT-Branche dar. Für uns sind die darin enthaltenen Forderungen die wesentliche
Leitlinie für die IKT-Politik in den nächsten Jahren", so Hakl abschließend.

Bitte Sperrfrist bis 18.30 Uhr beachten!

Hinweis: Das vollständige IKT-Papier ist ab 18.30 Uhr auf www.oevp.at abrufbar und die Veranstaltung wird live auf http://streaming.telekom.at übertragen

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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