Nürnberger-Rückzug: Kickl sieht "gewaltiges Brodeln" im ÖGB

Massiver Interessenskonflikt zwischen SPÖ und Gewerkschaft

Wien (OTS) - "Im ÖGB brodelt es seit dem BAWAG-Desaster gewaltig." So kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl den Blitzrückzug Rudolf Nürnbergers aus allen seinen Funktionen.

Alle Beteuerungen, daß es in der Gewerkschaft "business as usual" gebe, würden sich damit als fadenscheinig erweisen, betonte Kickl. Daß Nürnberger wohl nicht ganz freiwillig alle Funktionen abgebe, liege wohl zu einem großen Teil an seinen engen Verbindungen zum SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer, der im ÖGB seit seinen Zurufen zum BAWAG-Verkauf alles andere als wohlgelitten sei.

Zwischen ÖGB und SPÖ herrsche offenbar ein massiver Interessenskonflikt, führte Kickl weiter aus. Für die Gewerkschaft könne es aber nur von Vorteil sein, wenn sie sich endlich aus dem Würgegriff der SPÖ befreie.

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