Mohaupt: Erfreulicherweise Aufregung über angebliche Testfahrten für Senioren unbegründet

Bestehendes Gesetz sieht Beobachtungsfahrten nur für verhaltensauffällige Verkehrsteilnehmer vor

Wien (OTS) - Meldungen über angebliche Pläne, nur für Senioren eine verpflichtende Beobachtungsfahrt mit zwei Prüfern einzuführen, haben in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Dabei ist dies unberechtigt. "Nach bereits bestehender Rechtslage sind Beobachtungsfahrten nur für verhaltensauffällige Verkehrsteilnehmer vorgesehen, und zwar für alle Autofahrer unabhängig vom Alter. Eine gesetzliche Änderung ist überhaupt nicht geplant", präzisiert Bundesobmann-Stellvertreter VPräs. Ing. Wilhelm Mohaupt vom Österreichischen Seniorenbund.

Wie bereits Verkehrsminister Hubert Gorbach klargestellt hat, handelt es sich bei dem Pilotprojekt in Tirol, welches ja nicht einmal eine Idee der Regierung gewesen ist, keineswegs um eine Vorbereitung auf eine allgemeine, verpflichtende Prüfung für Senioren. "Das bestehende Gesetz ist absolut in Ordnung. Irgendwelche Änderungen sind deshalb auch nicht notwendig", so Mohaupt abschließend.

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