BZÖ-Walch: "ÖGB unter Zugzwang!"

Durch Nichtstun ist niemandem geholfen!

Wien (OTS) - "Ich fordere den ÖGB auf, endlich zu handeln und erstens den Bundeskongress durchzuführen, zweitens den Streikfonds offen zu legen und drittens den Privilegienstadel innerhalb des ÖGB abzustellen. Dass es 80 % Pension des Letztbezuges und doppelte Abfertigungen für Spitzenfunktionäre im ÖGB gibt, versteht kein zahlendes Mitglied und fördert nicht, dass das verlorengegangene Vertrauen der Mitglieder zurückgewonnen wird," betonte heute der BZÖ-Sozialsprecher NAbg. Max Walch.

"Weiters ist auch die Frauenvorsitzende des ÖGB Renate Csörgits gefordert, nicht nur zu sudern und zu raunzen, sondern endlich aufzuwachen und sich für die Frauen bei den Kollektivvertragsverhandlungen einzusetzen. Auf der einen Seite kritisiert sie, dass Frauen massiv benachteiligt sind und so niedrige Pensionen haben, aber auf der anderen Seite sitzt sie ruhig in Ihrem hochdotierten Sessel und kommt ihrer Aufgabe, nämlich ordentliche Löhne für Frauen auszuhandeln, nicht nach," kritisierte Walch weiter.

"Nur weil die ganzen Skandale rund um die BAWAG und den ÖGB nun im Vordergrund stehen, heißt das nicht, dass der ÖGB sich jetzt zurücklehnen und seine wesentlichen Aufgaben vernachlässigen kann. Der ÖGB steht massiv unter Zugzwang, eine lückenfreie Aufklärung der Skandale herbeizuführen, um endlich seiner Aufgabe wieder nachzukommen und für die Arbeitnehmer in Österreich ordentliche Kollektivverträge auszuverhandeln," forderte Walch abschließend.

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