6 Verkehrstote am Osterwochenende, bisher geringste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im BM.I (1968)

3 Verkehrstote durch jugendliche Probeführerscheinbesitzer; 4 Getötete waren ausländische Staatsangehörige

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 15. Woche d. J., vom
10. April 2006 bis 17. April 2006 (Karwoche einschl. Ostermontag) auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

15. Woche Zahl der Zahl der Anmerkung 10.4. - 17.4.2006 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2006 8 9 Karwoche Im Vergleich 2005 13 14 Karwoche Osterwochenende Zahl der Zahl der Anmerkung 14.4. - 17 .4.2006 tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2006 5 6 Ostern im Vergleich 2005 9 10 Ostern

Im Jahr 2004 sind am Osterwochenende von Karfreitag 00.00 Uhr bis Ostermontag 24.00 Uhr 17 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2003 wurden 15 und im Jahr 2002 12 Menschen tödlich verletzt. 1992 und 1995 wurden mit jeweils 8 Verkehrstoten das bisher günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1968) verzeichnet. Mit vorläufig 6 Verkehrstoten im Jahr 2006 (um 4 weniger als im Vorjahr) wurde ein neuer Tiefststand in der Statistik erreicht. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahre 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Osterwochenendes 2006 verloren 3 Pkw-Lenker, 2 Pkw-Insassen und 1 Fußgänger, der ein Fahrrad schob, ihr Leben.

Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild:
Karfreitag (4 Tote), Karsamstag (0), Ostersonntag (1), Ostermontag (1)

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser 5 tödlichen Verkehrsunfälle zu Ostern mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (2), Unachtsamkeit (2) und Übermüdung (1) festgestellt werden.
Für 2 tödliche Verkehrsunfälle des Osterwochenendes, bei denen 3 Tote beklagt werden mussten, waren jugendliche Probeführerscheinbesitzer verantwortlich. In einem Fall war der Jugendliche auch alkoholisiert (0,36 Promille).
2 der 5 Unfälle waren Alleinunfälle.
Ein Fahrzeuglenker prallte gegen das Portal eines Autobahntunnels, er war nicht angegurtet und wurde tödlich verletzt.
Unter den 6 Getöteten zu Ostern waren 4 ausländische Staatsangehörige, deren Unfälle sich alle auf Autobahnen ereigneten und dem Osterreiseverkehr zuzurechnen sind.

Verkehrstote nach Bundesländern Woche davon am Osterwochenende Burgenland 1 - Kärnten 1 - Niederösterreich 3 2 Oberösterreich 2 2 Salzburg - - Steiermark 2 2 Tirol - - Vorarlberg - - Wien - - Österreich 9 6

Vom 1. Jänner bis zum 17. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 126 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Februar), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 184 Menschen tödlich.

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