Symphoniker 2006/2007 "Am Ohr der Zeit"

Wien (OTS) - "Am Ohr der Zeit" sehen sich die Wiener Symphoniker
in der kommenden Saison. Die Pläne für 2006/2007 unter diesem Motto stellten Chefdirigent Fabio Luisi, Präsident Rudolf Streicher und Geschäftsführer Peter-Sylvester Lehner am Freitag in einem Pressegespräch im Musikverein im Vorfeld der beiden "Frühling in Wien"-Konzerte am Karsamstag und Ostersonntag vor. 160 Konzert- und Opernauftritte, 30 Kinderworkshops und der bewährte Kammermusik-Zyklus stehen für das umfangreiche Angebot, das die Symphoniker in der zweiten Saison von Fabio Luisi dem Publikum legen. Als "das Wiener Konzertorchester für alle mit großer inhaltlicher Breite", so Fabio Luisi, aber auch als Opern-, Festival und Gastspielorchester auf Reisen, und auch in der Zusammenarbeit mit prominenten Künstlern profilieren sich die Symphoniker als Klangkörper von hohem Anspruch. Die finanzielle Lage des Orchesters sei in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien auf eine konsolidierte Basis gebracht worden, so Rudolf Streicher, Peter-Sylvester Lehner verwies auf das effektive Management des Orchesters, die Steigerung der Auftritte um 20 Prozent und den geringen Personalaufwand.****

Fabio Luisi unterstreicht mit rund 60 Dirigaten in der kommenden Saison seine Verantwortung für das Orchester. Schwerpunkte setzt er mit Franz Schmidt, u.a. mit dem "Buch mit sieben Siegeln", mit Mahlers 8. Symphonie, dem Mozart- und dem Hartmann-Requiem in einem Konzert, sowie mit Mendelssohn und Schumann. Luisi wird auch zwei der insgesamt vier Produktionen im Theater an der Wien dirigieren, die Konzerte der Japan-Tournee des Orchesters und die Auftritte bei den Bregenzer Festspielen leiten. Unter den prominenten Dirigenten und Solisten, mit denen das Orchester zusammenarbeiten wird, sind Erster Gastdirigent Yakov Kreizberg, Eliahu Inbal, Krzysztof Penderecki, Rudolf Buchbinder, Franz Welser-Möst, Katia und Marielle Labèche und viele andere. Insgesamt reicht der Bogen der Konzerte des Orchesters von der Wiener Klassik bis zur Moderne, die mit 60 Konzerten der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und 20 Konzerten mit Kompositionen nach 1950 bestens vertreten ist. Außerhalb des konventionellen Konzert- und Opernrahmens spricht das Orchester bei drei Auftritten Open Air noch in dieser Saison - der Eröffnung der Wiener Festwochen, beim Donauinselfest und im süddeutschen Coburg - ein breites Publikum an. Die erfolgreichen Kinderworkshops in Wiener Schulen werden fortgesetzt und das Jugendkonzert im Musikverein wieder aufgenommen. Eingeläutet wird die kommende Saison an ihrem Beginn mit dem "Auftakt", dem Ball der Wiener Symphoniker im Rathaus, der im Zeichen der herbstlichen Japan-Tournee unter dem Motto "Vienna meets Tokyo" steht. (Schluss) gab

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