ÖAMTC spricht sich gegen Diskriminierung von Verkehrsteilnehmern aus

Club fordert kreative Ansätze bei der Erhaltung mobilitätsverlängernder Maßnahmen und bietet selbst "Mobil sein - Mobil bleiben" für ältere Verkehrsteilnehmer

Wien (OTS) - Dem ÖAMTC ist es ein großes Anliegen, die lange und sichere Mobilität aller Teilnehmer am Straßenverkehr zu fördern. Das gilt selbstverständlich auch für ältere Verkehrsteilnehmer, die sich so lange wie möglich eigenverantwortlich im Straßenverkehr integriert fühlen müssen. Damit es zu keinen wie immer gearteten Diskriminierungen gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe kommt, hat der Club schon 2001 ein Mobilitätsprogramm für ältere Verkehrsteilnehmer entwickelt.

Unter dem Titel "Mobil sein - Mobil bleiben" bietet der ÖAMTC ein standardisiertes Programm für ältere Verkehrsteilnehmer. Die Teilnahme ist selbstverständlich
freiwillig, wird vertraulich behandelt und ist für Personen ab 50 Jahren gedacht. Umfangreiche Tests und Selbstchecks werden deshalb den Teilnehmern eines so genannten Mobilitätstages geboten. Diese helfen, um für die Anforderungen im täglichen Straßenverkehr optimal gerüstet zu sein.

Ziel für die Teilnehmer an der Aktion "Mobil sein - Mobil bleiben" ist es, eventuelle Mankos wie verlangsamte Reaktion und geschwächtes Sehvermögen zu erkennen und gegebenenfalls auszugleichen. "Den erfahrenen Verkehrsteilnehmern werden im Laufe eines Mobilitätstages umfassende Testmöglichkeiten und Infos geboten. Das Motto für dieses Mobilitätstraining lautet: "Gefahren und Risiken erkennen, vermeiden und bewältigen", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.

ÖAMTC-Instruktoren mit langjähriger Erfahrung begleiten die Teilnehmer durch den Trainingstag. Wie weicht man aus, wenn unerwartet ein Hindernis auftaucht, wie bremst man am besten, worauf soll man beim Kurvenfahren achten? Zuerst von den Trainern selbst vorgeführt, geht es anschließend an das Üben und Umsetzen. Um über alle Gesetzesänderungen und technischen Neuerungen Bescheid zu wissen, leitet der Instruktor außerdem eine Gruppendiskussion.

Darüber hinaus gibt es bei einem Mobilitätstag zwei weitere Schwerpunkt. Einerseits kann das Reaktionsvermögen mit speziellen Geräten getestet und überprüft werden. Bevor diese Tests beginnen, gibt es eine kurze Einführung durch einen Psychologen, der den Ablauf erläutert. Er steht auch während der Arbeit an den Geräten mit Rat und Tat zur Seite. Anderseits geben Mitarbeiter des "Rotes Kreuz" eine Auffrischung in Sachen Erste Hilfe.

Weitere Infos über "Mobil sein - Mobil bleiben" erhält man unter der Telefonnummer (02253) 81700 DW 2137. Anmeldungen auch per Fax an (01) 711 99 DW 202137.

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