Führerschein der Pensionisten in Gefahr!

Bundesregierung plant psychologische Gutachten über Senioren im Straßenverkehr

Linz (OTS) - Einen besonders hinterhältigen Anschlag plant derzeit die österreichische Bundesregierung auf unsere Pensionisten: In einer als "Beobachtungsfahrt" getarnten Autofahrt sollen Pensionisten getestet werden, ob sie für den Straßenverkehr noch tauglich sind oder nicht. Bei dieser Beobachtungsfahrt werden zwei Sachverständige, ein Fahrprüfer und ein Psychologe (!) im Fahrzeug sitzen und die Pensionistin oder den Pensionisten beobachten und jeweils ein Protokoll erstellen. Nur bei 2 positiven Protokollen gilt die Fahrt als bestanden.

In diesen Protokollen wird einerseits die fachliche Eignung zum Fahren im Verkehr überprüft und andererseits verkehrsrelevante Persönlichkeitsmerkmale erstellt:

Die fachliche Eignung umfasst nicht nur den normalen Fahrbetrieb, wie es in einer Probefahrt bei einer Fahrschule vorkommt, sondern zB auch einen besonderen Test für Pensionisten vom Land, wie sie sich im Stadtverkehr verhalten. Bei den verkehrsrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen wird besonders gefinkelt nach Risikobereitschaft, Belastbarkeit und sogar partnerschaftlichem Verhalten (!!!) überprüft und ein dementsprechendes Protokoll erstellt.

SPÖ-Chef und Verkehrsreferent LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider lehnt diese Verfolgung der Pensionisten strikt ab und wird alles in seiner Macht stehende unternehmen, um diese menschenunwürdigen Beobachtungsfahrten im Auftrag der Regierung zu unterbinden. "Die Bundesregierung plant mit diesen Beobachtungsfahrten einen Überfall auf unsere Pensionisten! Ich werde die oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaften anweisen, keine MitarbeiterInnen für dieses Projekt zur Verfügung zu stellen, um zumindest in Oberösterreich dieses unwürdige Verhalten der österreichischen Bundesregierung gegenüber den Pensionisten zu verhindern. Die ältere Generation hat unser Land aufgebaut und zu dem gemacht, was es ist. Sie haben es sich nicht verdient, wie Menschen zweiter Klasse behandelt zu werden und unter psychologischer Beobachtung Auto fahren zu müssen. Es ist ein weiteres Zeichen dieser Bun¬desregierung, wie unsozial und gefühlskalt mit den Menschen dieses Landes umgegangen wird", betont SPÖ-Chef Erich Haider.

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