Sima zu Gentechnik: Keine Aufhebung der Importverbote!

Importverbote seit 1997: Verhängung aus absolut berechtigen Gründen!

Wien (OTS) - "Österreich hat aus absolut berechtigten Gründen Gentech-Importverbote verhängt, sie müssen auch weiter aufrecht bleiben, denn Gefahr für Gesundheit und Umwelt kann nicht ausgeschlossen werden", betont SPÖ-Umweltstadträtin Ulli Sima. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA macht sich für eine Aufhebung nationaler Importverbote für Gentech-Mais und Gentech-Raps stark: "Dieser Plan ist schärfstens zurückzuweisen. Die Beurteilung der EU-Lebensmittelbehörde hat letzte Woche sogar EU-Umweltkommissar Dimas angezweifelt", so Sima. Wörtlich meinte Dimas, dass es bei der EFSA einige Sachen gebe, "die im Argen liegen", Dimas fordert, dass die EFSA Langzeitstudien über die Auswirkung von gentechnisch veränderten Organismen auf die Artenvielfalt durchführe. "Der österreichische gentechkritische Kurs auf EU-Ebene war bisher erfolgreich, seit der Verhängung des ersten Importverbots am 13. Februar 1997 sind einige Jahre vergangen, ohne dass die Kommission es aufgehoben hätte", so Sima. Dabei hätte sie damals nach drei Monaten über ein derartiges Importverbot entscheiden müssen. "Die heimischen Importverbote waren ein Meilenstein der österreichischen Gentechnik-Politik, viele EU-Länder sind dem gentechkritischen Kurs gefolgt. Die Ansicht der EU-Behörde, wonach schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren nicht wahrscheinlich sind, kann keinesfalls geteilt werden, eine Aufhebung der Importverbote ist daher undenkbar. "Es geht um die Gesundheit der KonsumentInnen und den Schutz unserer Umwelt, daher muss Österreich auch weiterhin konsequent bleiben", so Sima abschließend. (Schluss) vor

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