VP-Feldmann: Kindergartenplätze sind Aufgabe der Gemeinde

Wien (VP-Klub) - "Langsam fragt man sich, ob die SP-Stadtregierung ihre Pflichten kennt und wofür sich die Stadt Wien noch zuständig fühlt, außer für die Organisation diverser Veranstaltungen", so LAbg. Barbara Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, zur abermaligen Diskussion über die Kinderbetreuungsplätze in Wien und die nicht gerechtfertigen Forderungen der Wiener SPÖ an den Bund.

"In Wien fehlen Kindergartenplätze - und zuständig dafür ist die Gemeinde, nicht der Bund", stellt Feldmann die Situation klar. Die Stadt Wien hat in den letzten zehn Jahren - im Gegensatz zu den privaten Anbietern - das Angebot an Betreuungsplätzen mehr als spärlich ausgebaut. Dass nun die Zuständigen der SP-Stadtregierung damit hausieren gehen, dass bei der Kinderbetreuung in Wien angeblich alles traumhaft sei, geht für die VP-Frauensprecherin weit an der Wahrheit vorbei. Die Realität ist, dass Wien die teuersten Kindergartenplätze Österreichs hat und aufgrund des noch immer viel zu geringen Angebots, vor allem für die unter 3jährigen, den Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschwert wird.

"Wenn die SPÖ wirklich sozial wäre, wäre die Einführung des gratis Kindergartens wie in Niederösterreich und der Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes das Mindeste an Unterstützung für junge Familien, vor allem aber Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher. Diese Forderung jedoch muss die Wiener SPÖ an sich selber richten und umsetzen. Und wenn die SP-Frauensekretärin meint, dass die Kindergärten in Vorarlberg teurer sind als in Wien, dann ist sie entweder schlecht informiert oder streut bewusst Falschinformationen - denn in Wien zahlt man für eine Kindergartenstunde um 54,5 % mehr als in Vorarlberg", schließt Feldmann.

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