Schaunig: Leistbares Wohnen. Jetzt!

Kärntner SPÖ-Chefin kritisiert hohe Belastung der Kärntner Mieterinnen und Mieter

Klagenfurt (SP-KTN) - - Die meisten Kärntnerinnen und Kärntner müssen schon mehr als ein Drittel ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben, Tendenz steigend, kritisiert die Kärntner SPÖ. "Immer mehr Mieterinnen und Mieter kommen zu mir in die Landesregierung und wissen nicht, wie sie die laufenden steigenden Gesamtkosten für das Wohnen noch aufbringen sollen", schlägt LHStv. Gaby Schaunig Alarm. Insbesondere durch die explodierenden Kosten bei den Betriebskosten stünden immer mehr Kärntnerinnen und Kärntner mit dem Rücken zur Wand, erklärt die Kärntner SPÖ-Chefin und fordert leistbares Wohnen. Jetzt!

Es sei eine beschämende Realitätsverweigerung von Jörg Haider und Martin Strutz, zu negieren, dass die Kärntnerinnen und Kärntner durch die Kosten für ihren Wohnraum zunehmend unter Druck geraten. "Auch die Mieten im geförderten Wohnbau werden wegen dem Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen in den nächsten Jahren weiter steigen", gibt Schaunig zu bedenken. Schaunig: "Wohnen ist ein Grundrecht, aber die verfehlte Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung und auch von Wirtschaftreferent Haider sowie die mangelhafte Wohnbaupolitik des Landes führen dazu, dass immer mehr Menschen in finanzielle Engpässe kommen.

"Zahlreiche Maßnahmen der Bundesregierung haben außerdem dazu geführt, dass die rechtliche Stellung der Mieter geschwächt wurde und die Kostenbelastung für das Wohnen gestiegen ist", kritisiert Schaunig. Als konkrete Beispiele nennt sie die Einführung von Kettenmietverträgen, die Änderungen im Mietverfahrensrecht, die Abschaffung des Preis- und Kündigungsschutzes und zahlreiche Maßnahmen aus denen eine indirekte Steigerung der Betriebskosten entstanden ist.

Verteuerungen bei Wohnen, Wasser und Energie sind nach den Daten der Statistik Austria für die Hälfte der Jahresinflation verantwortlich. Die Verteuerungen in diesem Bereich belaufen sich in den letzten Jahren auf jeweils rund plus sieben Prozent. Bereits in den vergangenen drei Jahren sind die Nettomieten mehr als doppelt so schnell angestiegen wie die Teuerungsrate. Selbst dem "Immobilienpreisspiegel 2005" der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist zu entnehmen, dass sich frei vermietbare Mietwohnungen deutlich verteuert haben.

Schaunig fordert abschließend, dass unverzüglich gegenzusteuern ist und insbesondere bei älteren Wohnungen durch gezielte Maßnahmen sichergestellt wird, dass die Rückzahlungen nicht unerträglich hoch werden.

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