British American Tobacco (BAT) Austria: Unsere Stärke ist die Qualität, nicht der Preis

Wien (OTS) - Mindestpreis ist eine politische Entscheidung gegen fairen Wettbewerb und gegen die EU - BAT befürchtet drastischen Anstieg beim Schmuggel - BAT unterstützt Maßnahmen zum Jugendschutz

Hartwig Berger, General Manager von British American Tobacco (BAT) in Österreich, sieht die Entscheidung der österreichischen Bundesregierung, einen Mindestpreis einzuführen, sehr kritisch: "Ein Mindestpreis ist eine politische Entscheidung, die einen fairen Wettbewerb drastisch einschränkt und klar der EU-Linie widerspricht."

BAT unterstützt derzeit mehr als 130 Jugendschutzprogramme in über 70 Staaten, meist in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen. Dass der Jugendschutz durch einen Mindestpreis gestärkt wird, bezweifelt BAT allerdings angesichts der Erfahrungen aus anderen Ländern. Hartwig Berger: "Wir wünschen der Frau Bundesminister, dass ihre Bestrebungen, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, erfolgreich sind, halten aber andere Maßnahmen für zielführender, wie zum Beispiel Aufklärungskampagnen und Zugangsbeschränkungen. Aktuelles Beispiel ist die Umrüstung der Automaten zur Altersverifizierung durch Bankomatkarte. Darüber hinaus wissen wir aus anderen Märkten, dass Mindestpreise den Schmuggel drastisch erhöhen und dadurch die Gefahr sogar steigt, dass Jugendliche geschmuggelte, aber vor allem auch gefälschte Cigaretten billigst einkaufen und somit Produkte rauchen, die die strengen EU-Kriterien nicht erfüllen."

Die Tatsache, dass der Mindestpreis den Schmuggel gerade in Österreich extrem fördern wird, bedeutet für BAT nicht nur negative Auswirkungen für Tabakhersteller und Raucher, sondern vor allem auch für die Trafikanten, die gerade im Osten Österreichs jetzt schon unter Umsatzrückgängen durch den Schmuggel über die offenen Grenzen leiden.

Positiv für Qualitätsargument - Neue Rahmenbedingungen prüfen BAT Austria wird die Auswirkungen des Mindestpreises und der Novellierung des Monopolgesetzes, dessen Verschärfung im Nationalrat im Schatten des Mindestpreises still und heimlich über die Bühne gebracht wurde, in den nächsten Tagen und Wochen genau prüfen. Berger: "Die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Wochen stark verändert - nicht nur für die Konsumenten sondern auch für die Trafikanten und für uns selbst. Wir finden den österreichischen Markt deshalb aber nicht weniger spannend, ganz im Gegenteil. Der Konsument wird wieder mehr auf Qualität als auf den Preis schauen, und das ist unsere Stärke."

Mit Lucky Strike und Parisienne hat BAT zwei Qualitätsmarken im Premiumsegment. Zu welchem Preis BAT die Marke Pall Mall in Zukunft anbieten wird, ist noch ein Geheimnis, aber eines ist für den General Manager jetzt schon sicher: "Pall Mall wird auch mit seinem neuen Preis den Raucher als 'Qualitätsprodukt zu einem attraktiven Preis' überzeugen."

Pall Mall hat seinen Marktanteil allein in den ersten 12 Wochen dieses Jahres um das Fünfzehnfache erhöht. Ein rasanter Zuwachs, den Berger nicht nur auf den Preis und die werbliche Unterstützung zurückführt: "Seit Jahresbeginn haben rund 40 Sorten die Preise, teilweise mit werblicher Unterstützung, gesenkt, viele davon sind weit unter 3 Euro gegangen. Aber keine andere Marke hat es geschafft, ihren Umsatz derartig zu vervielfachen wie Pall Mall."

Rückfragen & Kontakt:

Pleon Publico, Pressestelle British American Tobacco
Mag. Karin Holdhaus
Tel: 01/71786160
karin.holdhaus@pleon-publico.at

Mag. Lucia Felbermayer
Tel: 01/71786136
lucia.felbermayer@pleon-publico.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002