ÖAAB-Tschirf fordert weitreichende Demokratisierung des ÖGB hin zu den Mitgliedern

Sozialpartnerschaft braucht starken "Player" ÖGB!

Wien (OTS) - "Das Grundproblem des ÖGB ist eindeutig die mangelnde Demokratiestruktur innerhalb der Gremien", fasste heute der Wiener ÖAAB-Landesobmann und Klubobmann der Wiener ÖVP, Dr. Matthias Tschirf die Diskussionen führender ÖGB-Funktionäre der letzten Tage rund um den Gewerkschaftsbund zusammen. Die Strukturen und Geschäftsordnungen seien nur für einen kleinen Kreis von Funktionären nachvollziehbar.

Um das "Schiff" ÖGB wieder flott zu kriegen, bedürfe es einer demokratiepolitischen Neustrukturierung innerhalb der Organisation, so Tschirf. Folgende Grundsätze müssen dabei thematisiert werden:

  • Ist der Demokratisierungsgrad bei der Wahl des ÖGB-Präsidenten sowie der ÖGB-Spitzenfunktionäre ausreichend?
  • Welche Maßnahmen muss der ÖGB ergreifen, um nicht wieder zu sehr in parteipolitische Abhängigkeit zu geraten?
  • Stichwort Einbindung aller Mitglieder: Wäre es nicht demokratisch nachvollziehbarer, würden zumindest die ÖGB-Bezirksausschüsse durch alle im Bezirk wohnhaften Mitglieder erfolgen?
  • Würde eine verstärkte Fokussierung auf die Kernaufgaben der Gewerkschaftsbewegung nicht nur zufriedene Mitglieder, sondern auch einen deutlichen Mitgliederzuwachs bringen?

Die Beantwortung bzw. Thematisierung dieser 4 Punkte wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung, da sich letztendlich auch die einfachen Mitglieder eingebunden fühlen. "Denn nur ein mitgliederstarker ÖGB kann ein ernstzunehmender "Player" innerhalb der Sozialpartnerschaft sein und die ganze Verantwortung als Arbeitnehmervertretung wahrnehmen", so Tschirf abschließend.

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