Leichtfried zu Wildtierverbot: EU-Kommission setzt vernünftigen Schritt

Wien (SK) - Als "vernünftigen Schritt der EU-Kommission" begrüßt der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried, dass das aufgrund des heimischen Wildtierverbots in Zirkussen gegen Österreich eingeleitete Verfahren eingestellt werden soll. Dies berichtet heute der "Kurier". Bislang erachtete die EU-Kommmission die österreichische Regelung nach Beschwerden ausländischer Zirkusbetreiber als Verstoß gegen die EU-Dienstleistungsfreiheit. ****

Leichtfried betont: "Die Vorgangsweise der Kommission ist wie so oft in letzter Zeit sicher nicht geeignet, die vielerorts vorherrschende EU-Skepsis zu mindern. Der Rückzieher von Binnenmarktkommissar McCreevy ist zu begrüßen, der Image-Schaden für die EU ist aber leider schon eingetreten. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission in Zukunft sensibler an national besonders geregelte Bereiche herangeht und nicht alles kurzsichtig dem Dogma des freien Marktes unterwirft."

Die SPÖ-Europaabgeordneten Jörg Leichtfried und Christa Prets waren während der vergangenen Monate im Europäischen Parlament für die österreichischen Tierschutz-Bestimmungen eingetreten und hatten wiederholt auf die problematische Entwicklung hingewiesen. "Einmal mehr zeigt sich, dass der Tierschutz von der Europäischen Union endlich als eigener prioritärer Wert anerkannt werden und in weiterer Folge auch EU-Kompetenz werden muss", schloss Leichtfried. (Schluss) js/mp

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