Treibstoffpreise: SPÖ-Kärnten fordert Entlastung der AutofahrerInnen

Stauber und Schober: Auch im Osterreiseverkehr werden die AutofahrerInnen kräftig zur Kasse gebeten

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Verkehrssprecher der Kärntner SPÖ, Labg. Rudolf Schober, und der designierte SP-Nationalratskandidat Peter Stauber erneuerten am Mittwoch mit Blick auf den bevorstehenden Osterreiseverkehr in Österreich, ihre Forderung nach einer spürbaren Entlastung der AutofahrerInnen. Jede Steuerzahlerin und jeder Steuerzahler, der sich hinters Lenkrad setzt, muss unter einem Belastungsjoch, das so hoch ist wie nie zuvor stöhnen, kritisiert Schober. Weil die Mehrwertsteuer automatisch mit den Spritpreisen mitwächst, konnte sich der Finanzminister im vergangenen Jahr über 214 Millionen an zusätzlicher Mehrwertsteuer freuen. 214 Millionen Euro, die jeder Autofahrer mitzahlen musste.

Bgm. Peter Stauber reagierte am Mittwoch mit einer neuen Forderung zur Entlastung der AutofahrerInnen. "Nicht nur Kilometergeld und Pendlerpauschale müssen deutlich erhöht werden, um jene Kärntnerinnen und Kärntner, die das Auto beruflich nutzen zu entlasten, sondern es bedarf angesichts der hohen Spritkosten einer grundsätzlichen Entlastung der Autofahrerinnen und Autofahrer.

Kilometergeld- und Pendlerpauschaleerhöhung kosten die Bundesregierung 28 Millionen Euro im Jahr, dafür bekomme Finanzminister Grasser alleine wegen der gestiegenen Treibstoffpreise Mehreinnahmen von mehr als 200 Millionen Euro, zeigen Schober und Stauber auf. "Es ist an der Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger von dem Geld etwas zurückbekommen", so die SP-Repräsentanten unisono.

Stauber und Schober übten auch scharfe Kritik am BZÖ. Strutz, Dörfler und C0 hätten sich wiederholt gegen die ArbeitnehmerInnen in Kärnten gestellt und auch die Pendler im Stich gelassen, so die SP-Kritik. Als konkrete Beispiele nannten Stauber und Schober das Stimmen des BZÖ gegen die Arbeitnehmerförderung und das Vorhaben Dörflers die Pendler mit Kürzungen zu versehen.

"Gerade auch im Hinblick auf den Osterreiseverkehr ist es besonders für Familien, die ihre Verwandten besuchen wollen, eine enorme Belastung, wenn die Treibstoffpreise und die Autonebenkosten so hoch sind wie jetzt", kritisiert Schober.

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