Vilimsky: Zigarettenmindestpreis ist Verbraucherabzockerei in Reinkultur!

Mindestpreis wird nur der Tabakindustrie nützen - Bundesregierung ist gesundheitspolitisch am völlig falschen Dampfer unterwegs!

Wien, 12.04.2006 (fpd) - Die heute von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat angekündigten Tabakmindestpreise von 3,25 Euro ab 15.Mai sind nichts anderes als eine offensichtliche Verbraucherabzockerei und hätten keinerlei gesundheitspolitischen Lenkungseffekt, so heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in einer ersten Reaktion auf die Ankündigung von Rauch-Kallat.

Unabhängig davon, daß die EU-Kommission am Montag bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich angekündigt habe, warnen namhafte Experten davor, daß die Erhöhung der Tabakpreise einzig den Produzenten höhere Gewinnspannen bringen werden. Auch das virulente Problem des Zigarettenschmuggels aus den osteuropäischen Staaten werde mit solch einer Maßnahme sicherlich nicht in den Griff zu bekommen sein, so Vilimsky.

Die österreichische Bundesregierung sei gesundheitspolitisch am völlig falschen Dampfer unterwegs. Der steigenden Rauchaffinität von Jugendlichen könne nur mit Prävention, die bereits im Kindergartenalter beginnen müßte, entgegengetreten werden. Zudem wäre eine Zweckbindung der Tabaksteuer, die allein dem Gesundheitsbereich zugute kommen sollte, eine sinnvolle Alternative zur jetzigen Abkassiererei der schwarz-orangenen Bundesregierung, so Vilimsky abschließend. (Schluß) jen

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