Faymann: Ersatzwohnungen für Gasexplosions-Opfer

Wien (OTS) - "Nach der Gas-Explosion in der Floridsdorfer Leopoldauerstraße 24 hat die Sicherheit der Bewohner und der Anrainer und ein Dach über dem Kopf für die Betroffenen oberste Priorität. Unter Federführung der Baubehörde werden derzeit statische Untersuchungen am Gebäude vorgenommen. Die Bewohner, die das Haus wegen akuter Einsturzgefahr verlassen mussten, werden - so sie das wünschen- in Gemeindewohnungen untergebracht", stellte Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Mittwoch fest.

Am Nachmittags des 10. April 2006 ist es im dreigeschoßigen Wohnhaus Leopoldauerstraße 24 zu einer Flüssiggasexplosion gekommen. 7 Personen wurden dabei verletzt. Sogar einige Fenster des vis à vis-Hauses wurden aufgrund der Detonation zerstört. Die Verletzten wurden vor Ort notversorgt und ins Spital (SMZ-Ost, AKH) eingeliefert. Die Leopoldauerstraße wurde auf Höhe des Hauses gesperrt.

Aufgrund der Heftigkeit der Detonation hat die Baubehörde (MA 37) für das Wohnhaus akute Einsturzgefahr festgestellt. Die Bewohner mussten deshalb ihre neun Wohnungen verlassen.

Da die Instandsetzungsarbeiten am Haus aus heutiger Sicht längere Zeit in Anspruch nehmen wird, werden die betroffenen Mieter, die das wünschen, bis zum Ende der Arbeiten in Gemeindewohnungen untergebracht.

Zur Zeit werden im Gebäude statische Untersuchungen durchgeführt. Erst nach dem Vorliegen des statischen Befundes ist das Ausmaß der erforderlichen Arbeiten absehbar. Der vis à vis gelegene Gehweg der Leopoldauerstraße wurde mit einer Schutzvorrichtung für die Passanten versehen, bis zum Vorliegen des statischen Befundes und den daraufhin unternommenen Sicherungsarbeiten bleibt die Fahrbahn für den Verkehr gesperrt.

Das Büro des mobilen Bürgerdienstes ist mindestens bis morgen, Donnerstag, 13.4.2006, 12:00 Uhr vor Ort, um etwaige Probleme zu klären. Im Bedarfsfall bleiben die Experten länger. (Schluss) gmp

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