Winterauer: Post-Verkauf ans Ausland glatte Fehlentscheidung!

Dreiste Umdeutung der Mitarbeiterbefragung durch ÖVP

Linz (OTS) - "Es bleibt dabei: Ein Post-Ausverkauf bedeutet den Verkauf von Volksvermögen ans Ausland, weitere Schließungen von Postämtern, eine noch schlechtere Versorgung der ländlichen Regionen, wo mehr als 50% Prozent der OberösterreicherInnen leben, den weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und eine massive Schwächung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich. Die Bevölkerung hat ihr Urteil ohnehin längst gesprochen. 77 Prozent sind gegen den Ausverkauf der Post durch die ÖVP", stellt Reinhard Winterauer, Landesgeschäftsführer der SP OÖ, zur Abstimmung der Post-Beschäftigten fest.

Die erneute Dreistigkeit der ÖVP im Zusammenhang mit der Mitarbeiterbeteiligung wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass die VP ursprünglich beteuert hatte es würde wegen des geplanten Verkaufs der Post zu keinen neuen Schließungen von Postämtern kommen und dann seien 180 Postämter zugesperrt worden. Nun gehe man soweit eine Abstimmung über die Mitarbeiterbeteiligung in eine Zustimmung für die Ausverkaufspolitik der ÖVP umzudeuten. Billiger gehe es kaum mehr, ergänzte Winterauer zu den jüngsten Aussagen der VP OÖ. Wenn die ÖVP jetzt die Abstimmung als Votum für den Ausverkauf bejubelt, liege sie wieder einmal völlig falsch und setze sich damit auch über die überwältigende Mehrheit der ÖsterreicherInnen hinweg. Mit der ideologisch motivierten Fehlentscheidung für den
Ausverkauf ignoriert die Schüssel-ÖVP nach wie vor die große Mehrheit der Bevölkerung. 77 Prozent der Österreicher sind laut einer von der SPÖ Oberösterreich in Auftrag gegebenen österreichweiten "market"-Umfrage dafür, dass die Post weiter in öffentlicher Hand bleibt, erinnert Winterauer. Dieser Meinung waren auch 69 Prozent der ÖVP-Wähler und 75 Prozent der FPÖ-Wähler. 69 % glauben, dass sich die Versorgung im ländlichen Raum verschlechtern wird. 75 von 100 Befragten sind überzeugt, dass es zu weiteren Schließungen von Postämtern kommt. 85 Prozent erwarten nach dem Börsengang einen weiteren Personalabbau.

"Wir lassen uns von der ÖVP-Polemik nicht beirren. Die Post ist ein grundsolides Unternehmen, das dem Staat hohe Dividenden abliefert, den Versorgungsauftrag für die ländlichen Regionen (noch) erfüllt und ein wichtiger Auftraggeber für heimische Unternehmen ist. Damit künftig nicht Börsenkurse die Unternehmenspolitik diktieren, muss die Post als wichtigstes Infrastrukturunternehmen in öffentlicher Hand bleiben. . Wir werden speziell in Oberösterreich weiter ganz entschieden und gemeinsam gegen diesen Ausverkaufswahn sowie für mehr Beschäftigung im Land eintreten!", so Reinhard Winterauer.

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