Visa-Skandal weitet sich weiter aus - Cap bekräftigt Forderung nach U-Ausschuss

Wien (SK) - Der Visa-Skandal im Außenministerium weitet sich aus. Schon gegen sieben österreichische Botschaften wird wegen des Handels mit Visa von der Justiz ermittelt. Der gf. SPÖ-Klubobmann Josef Cap bekräftigte deshalb die Forderung der SPÖ nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der auch die politische Verantwortung klären muss. "Die Strategie des Mauerns durch das Außenministerium ist endgültig zusammengebrochen", so Cap am Sonntag. ****

Von Anfang an habe man im Außenministerium unter Ministerin Plassnik versucht, den Skandal zu verniedlichen und zu kalmieren; erst als die Faktenlage drückend wurde, habe man zögernd eingestehen müssen, dass es nicht im Einzelfälle geht. "Jetzt wissen wir: Der Handel mit Visa hatte an einer Reihe von Botschaften System. Für eine lückenlose Aufklärung der Causa ist deshalb ein Untersuchungsausschuss des Parlaments notwendig. "Dies sei auch im Interesse der überwiegenden Mehrheit der Außenamts-Mitarbeiter, die korrekt ihrer Arbeit nachgehen", so Cap abschließend. (Schluss) ah

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