Erster vienna artbook award geht an Mondadori Electa für "Il mobile Neoclassico in Italia" von Enrico Colle

Wien (OTS) - Zum zweiten Mal öffneten die wichtigsten Kulturinstitutionen Wiens ihre Hallen für die zahlreichen Panel-Veranstaltungen der viennaartweek vom 4.-9. April 2006, zu der insgesamt 600 Gäste aus der Kunstwelt, von Deutschland, Schweiz, Italien, Großbritannien und den USA, anreisten; darunter Robert Storr (Biennale 2007/ Venedig), Sally Berger (Moma/New York) und Joshua Decter (Kurator und Kritker/Paris), um nur einige zu nennen. Einer der Höhepunkte der spannenden Woche war die erstmalige Vergabe des vienna artbook award für die beste Kunstpublikation zum Thema "Alte Meister".

Der vienna artbook award ist mit 25.000 Euro der höchstdotierte Preis seiner Art. Ins Leben gerufen wurde er von den Verantwortlichen des Auktionshauses Dorotheum, der Galerie Sanct Lucas, des LIECHTENSTEIN MUSEUM bzw. der LGT, den Vermögensexperten des Fürstenhauses von Liechtenstein. Stellvertretend für Mondadori Electa durfte Gen.-Dir. Martin Angioni für das Werk "Il mobile Neoclassico in Italia" die begehrte Auszeichnung am 8. April im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Gartenpalais Liechtenstein in Wien von Herrn Professor Artur Rosenauer entgegennehmen. Die zahlreichen Einsendungen wurden von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet, der Artur Rosenauer, ord. Prof. am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, Johann Kräftner, Direktor des LIECHTENSTEIN MUSEUM, Martin Böhm, Direktor des Auktionshauses Dorotheum, Roman Carl Herzig von der Galerie Sanct Lucas und Christian Satek von der Satek Werbeagentur angehörten.

Auswahlkriterien waren die wissenschaftliche und inhaltliche Qualität, die Präsentation und die Qualität der Herstellung des Buches. Direktor Kräftner über das preisgekrönte Buch: "Es gelingt dem Autor nicht nur in diesem Buch, sondern in der gesamten Serie über italienische Möbelkunst und andere Bereiche angewandter Kunst, in der der vorliegende Band angesiedelt ist, eine Fülle von Material in faszinierender wissenschaftlicher wie auch optischer Form zu präsentieren. Die Texte und Bilder verlocken, sich mit der Welt des Möbels auseinanderzusetzen und lenken das Auge durch die vielen sinnvoll und optisch ansprechend präsentierten Details auf die Qualitäten von Form, Materialien und Oberflächen. Die Verpackung -wenn man an den perfekt gefertigten Schuber mit seinem Sichtfenster denkt -, die Präsentation in den hochwertigen Fotos und der Inhalt des Buches ergänzen einander in wunderbarer Weise."

Martin Böhm, Geschäftsführer des Auktionshauses Dorotheum, freute sich besonders über den italienischen Preisträger, hat doch das Dorotheum vor nun einem Jahr auch eine Repräsentanz direkt neben der Mailänder Scala eröffnet.
Die eingereichten Publikationen werden im Rahmen einer Ausstellung in der historischen Bibliothek des LIECHTENSTEIN MUSEUM präsentiert:
7.-10. April 2006, 10.00-17.00 Uhr.

Enrico Colle:
Il mobile Neoclassico in Italia
Arredi e decorazioni d’interni dal 1775 al 1800
2005, Mondadori Electa, 495 S.

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