Findeis: 90 Prozent der Österreicher sprechen sich für mehr Polizeipräsenz aus

Ein Drittel hat bereits Furcht vor Einbrüchen

St. Pölten, (SPI) - 90 Prozent der Österreicher wünschen sich mehr Polizeipräsenz. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Marktforschungsinstitutes "market". Nur 31 % der Bevölkerung fühlen sich derzeit im Land "sehr sicher". "Diese Umfrage ist ein klarer Beweis dafür, dass die Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre eine ‚Verkehrte’ war", sieht sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, in seinen jahrelangen Warnungen bestätigt. "Geschönte Statistiken, wo bereits mehrere Kriminalfälle zu einem einzigen Fall zusammengefasst werden, sind ein Armutszeugnis und eine ausschließliche Beschwichtigungsmaßnahme dieser Bundesregierung, die die Sicherheitspolitik in den letzten Jahren ‚kaputtgespart’ hat", so Findeis.****

Die Bevölkerung wünscht in der Umfrage nicht nur mehr Polizeipräsenz, sondern auch mehr Polizeidienststellen. "In den vergangenen Jahren wurden allein in Niederösterreich Dutzende Polizeiwachzimmer und Posten zugesperrt. Im größten Bundesland liegen zwischen vielen Gemeinden und besetzten Polizeidienststellen schon Fahrzeiten jenseits von 40 Minuten. Dass die Bevölkerung hier verunsichert ist, ist kein Wunder. Ein möglicher Einbruch, auch das bestätigt die Studie, wird bereits von einem Drittel der Bevölkerung als ‚echte Bedrohung’ empfunden. Viele Menschen befürchten bereits, dass sie Zuhause von einem Einbrecher überrascht und tätlich angegriffen werden", sieht Findeis einmal mehr Handlungsbedarf.

Findeis fordert im Interesse der Bevölkerung, aber auch im Interesse der Beamtinnen und Beamten, endlich eine Trendumkehr in der Sicherheitspolitik einzuleiten. "Wir brauchen zusätzliches Personal, die Beamtinnen und Beamten auf den Dienststellen müssen von sinnloser Verwaltungsarbeit wieder befreit werden. In den Bezirken müssen, besonders zu den Nachtstunden, wieder mehr Streifenfahrzeuge unterwegs sein, zusätzliche Maßnahmen, wie Videoüberwachungen, können besonders neuralgische Risikobereiche, entschärfen. Derzeit ist es so, dass vielfach eine Autostreife zu den Nachtstunden für 2.000 und mehr Straßenkilometer zuständig ist. Für eine wirksame Prävention oder Kontrollen in Wohngegenden ist da gar keine Zeit mehr. Hier ist ein massives Gegensteuern notwendig - mit mehr Personal, mehr Autos, mehr und besser ausgestatteten Dienststellen - sowie von sinnlosen Tätigkeiten entlasteten Polizeibeamtinnen und -beamten", so Findeis abschließend.
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