Hochwasserschutz an der March: Ursachen für die Verzögerung der UVP

Wien (OTS) - Nachforderungen im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung sind üblich und daher nicht als Mängel zu bezeichnen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung entwickelt sich im Dialog mit den Sachverständigen. Im gegenständlichen Projekt haben 20 Sachverständige rund 70 Auflagen erteilt. Darüber hinaus haben intensive Ablöseverhandlungen mit den Grundeigentümern zu einer Verzögerung des Projektes geführt.

Besonders wegen der Dringlichkeit des Projektes waren einige der definierten Auflagen für via donau nicht nachvollziehbar. Verlangt wurde unter anderem die Darstellung der Lärmentwicklung sowie der Emissionen und Immissionen für das geplante Baugeschehen. Ebenso wurde eine Bauprozessbeschreibung unter Berücksichtigung brut- und laichzeitengeschützter Tierarten gefordert.

In den vergangenen Jahren hat die ehemalige Wasserstraßendirektion bereits zahlreiche der im Zuge der Hochwässer 1997 und 2002 festgestellten Mängel behoben. So wurde der am meisten gefährdete Damm im Bereich des Sulzbaches im Jahr 2005 mit großem Aufwand saniert.

Nachdem die Pegelstände an der March rückläufig sind, kann nächste Woche mit der Schadenserhebung und -beurteilung durch Zivilingenieure, wissenschaftliche Experten und Mitarbeiter von via donau begonnen werden. "Die definierten Sofortmaßnahmen sind", so Geschäftsführer Helmut Pablé, "möglichst rasch umzusetzen".

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