Mainoni: Postmitarbeiter stehen zu Unternehmen

Unternehmen ist börsereif - Streikdrohungen parteipolitisch motiviert

Wien (BMVIT/MS) - "Der heutige Entschluss der Postmitarbeiter, das Angebot der Mitarbeiterbeteiligung anzunehmen und sich gegen Streiks auszusprechen, zeigt einmal mehr das große Vertrauen der Belegschaft in das Unternehmen. Nur die Gewerkschaftsspitze hat aus parteipolitischen und wahltaktischen Gründen versucht, den teilweisen Börsegang der Post AG schlecht zu reden", so der für Postangelegenheiten zuständige Staatssekretär im BMVIT, Mag. Eduard Mainoni.

Der SPÖ-Gewerkschafter Fritz hatte nach dem letzten Protestmarsch am 30. Jänner noch von einem 'wirtschaftspolitischem Unfug' gesprochen und angekündigt 'sich bist zum letzten Tag dagegen zu wehren'. Mainoni: "Die roten Gewerkschaftsbosse bekommen mit dem Ergebnis der Urabstimmung nun die Rechnung präsentiert - die Mitarbeiter haben erkannt, dass die SPÖ mit ihren Forderungen wieder auf falschem Kurs ist und von Wirtschaftspolitik nichts versteht. Das beweisen einmal mehr die aktuellen Ereignisse rund um die BAWAG."

Mainoni betont auch, dass eine Mitarbeiterbeteiligung immer geplant war. "Die Postbelegschaft hat dieses gute Angebot angenommen, weil sie für den aufstrebenden Weg des Unternehmens ist. Wir haben die Post AG durch das neue Postgesetz auf ein solides Fundament gestellt und die Rahmenbedingungen für einen teilweisen Börsegang geschaffen. Das Unternehmen ist fit für den Wettbewerb - und Wettbewerb ist gut für die Qualität der Dienstleistungen", betont Mainoni.

"Durch das Ende der in der Luft hängenden Streikdrohung ist der Imageschaden für die Post AG nicht eingetreten und einem erfolgreichen Börsegang steht nichts mehr im Wege", so der BZÖ-Staatssekretär weiter. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter würden durch eine gesunde wirtschaftliche Basis auch in Zukunft erhalten bleiben, argumentiert Mainoni die Vorteile eines teilweisen Börsegangs. "Der Staat wird auch in Zukunft für eine solide finanzielle Grundlage bei der Post AG sorgen und die Interessen der Konsumenten vertreten. Privates Kapital wird aber darüber hinaus innovatives Unternehmertum einbringen und die Post noch zukunftsorientierter machen - Eine Möglichkeit, die nun auch die rote Gewerkschaftsspitze zähneknirschend akzeptieren muss", so der Staatssekretär zum Schluss.

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